
Das vorrangige Ziel der Hertie-Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften ist es, das große Forschungspotenzial älterer Neurowissenschaftler zu erhalten und zu fördern. Zugleich versteht sie sich als Auszeichnung für langjährige Spitzenforschung.

In Forschung und Lehre widmet sich die Hertie School of Governance in Berlin neuen Formen der staatlichen Steuerung: Von „Government“ zu „Governance“ – diese Entwicklung erfordert gerade im öffentlichen Sektor ein neues Führungsverständnis. Als staatlich anerkannte Hochschule widmet sich die Hertie School of Governance in Master- und Doktorandenstudiengängen der Ausbildung von Nachwuchsführungskräften.

Mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre würdigt die Hertie-Stiftung die Entwicklung und Umsetzung von zukunftsweisenden Lehrkonzepten. Der Preis wurde erstmals 2007 gemeinsam mit dem Land Hessen ausgerichtet und ist bundesweit der höchstdotierte Landespreis für exzellente Leistungen in der Ausbildung, Beratung, Betreuung und Prüfung von Studierenden.

Durch finanzielle und ideelle Unterstützung fördert die Hertie-Stiftung gemeinsam mit starken Partnern herausragende künftige Lehrkräfte mit Migrationshintergrund im Rahmen ihrer Ausbildung. Gleichzeitig will sie begabte und engagierte Abiturienten mit Migrationshintergrund gezielt für den Lehrberuf gewinnen. Aktuelle Informationen zum Programm finden Sie unter
Zur Förderung der Forschung im Bereich des Zellersatzes im Gehirn wurde mit Fördermitteln der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung das Institut für Rekonstruktive Neurobiologie an der Universität Bonn gegründet, das von der Hertie-Stiftung mit zwei Stiftungsprofessuren ausgestattet wurde. Neben dem Lehrstuhl für „Rekonstruktive Neurobiologie“, dessen Arbeitsschwerpunkt die embryonalen Stammzellen sind und der von Professor Dr. Oliver Brüstle vertreten wird, hat die Hertie-Stiftung die Professur „Neurale Regeneration“ eingerichtet, die als Arbeitsschwerpunkt die adulten Stammzellen hat und mit Prof. Dr. Harald Neumann besetzt ist.
Der Stiftungslehrstuhl wurde 2007 von der Hertie-Stiftung in Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg eingerichtet. Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Wolfgang Wick.
Die Förderlaufzeit des Kooperationsprojektes mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg endete im Dezember 2012. Seitdem wird die Professur gemäß des Fördervertrages als W3-Professur durch die Universität verstetigt.
Der Stiftungslehrstuhl wurde 2008 von der Hertie-Stiftung in Kooperation mit der Dr. Senckenbergischen Stiftung und der Goethe-Universität Frankfurt eingerichtet. Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Joachim Steinbach.

Das Studienkolleg zu Berlin bietet besonders begabten Studierenden aus ganz Europa ein auf europäische Themen ausgerichtetes Exzellenzprogramm. Das Studienkolleg ist ein gemeinsames Projekt der Hertie-Stiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Das Bulgarisch-Rumänische Interuniversitäre Europazentrum BRIE in Giurgiu und Rousse war das erste grenzübergreifende Hochschulprojekt Südosteuropas. Seit dem Wintersemester 2002/2003 bietet es Masterkurse in „European Studies“ und „Public Administration“ an. Als größter privater Förderer begleitete die Hertie-Stiftung das Projekt von 2002 bis 2006 mit der Vergabe von Stipendien und der Unterstützung eines BRIE-Koordinationsbüros am Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Bonn.

Ein integriertes Behandlungs- und Forschungszentrum mit Brückenschlag zwischen grundlagenwissenschaftlicher und klinischer Forschung im Bereich der Multiplen Sklerose – das ist das Konzept des Instituts für Neuroimmunologie und Klinische Multiple-Sklerose-Forschung in Hamburg, das die Hertie-Stiftung mit etabliert hat. Ziel des Instituts ist es, neue Therapien für alle Stadien und Verlaufsformen der Multiplen Sklerose zu entwickeln.

Wissenschaft verbindet. 2002 initiierten die Hertie-Stiftung und die Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam das Gastdozentenprogramm: Es richtete sich an Nachwuchswissenschaftler und erfahrene Hochschullehrer aller Fachrichtungen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas und ermöglichte bis 2006 zwei Gastdozenturen pro Semester.
Im Rahmen ihres Engagements für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat die Hertie-Stiftung an der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt im Jahr 2004 eine Stiftungsprofessur Familienwissenschaft eingerichtet und für den Zeitraum von fünf Jahren mit rund 900.000 Euro gefördert. Inhaber des Lehrstuhls war bis 2009 der Jurist Prof. Dr. Christian Seiler.

Im Rahmen des neu eingerichteten Studiengangs „Informatik“ an der Universität Kassel finanzierte die Hertie-Stiftung mit rund einer Mio. Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren die „Stiftungsprofessur für Wissensverarbeitung (Knowledge Engineering)“. Inhaber der Stiftungsprofessur ist der Mathematiker Dr. Gerd Stumme.