
Wie kann die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft besser gelingen? „Erste Schritte“ ist ein Modellprojekt, das Kleinkindern und ihren Eltern ein Förder- und Integrationsprogramm bietet. Durchgeführt wird es vom Sigmund-Freud-Institut.

Frühkindliche Bildung legt wichtige Grundlagen für die Chancen auf schulischen Erfolg. Insbesondere in Kitas mit besonderen Herausforderungen ist es wichtig, dass Erzieher das Thema Vielfalt kompetent gestalten, mit Eltern zusammenarbeiten und die Sprache fördern. Das Programm frühstart richtet sich an das ganze Kita-Team und unterstützt mit individuell zugeschnittenen Fortbildungen und Praxisberatungen zu diesen Themen. Die Stadt ist aktiver Partner und begleitet die Vernetzung aller Projektbeteiligten – Erzieher, Eltern und Ehrenamtliche. So stärkt frühstart Kinder auf ihrem Bildungs- und Lebensweg.

Jugend debattiert ist ein Projekt zur sprachlich-politischen Bildung an weiterführenden Schulen in Deutschland. Im Mittelpunkt steht ein bundesweiter Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. Jugend debattiert ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Kooperationspartner sind die Kultusministerien und die Kultusministerkonferenz der Länder.

Jugend debattiert international ist ein deutschsprachiger Schülerwettbewerb in acht Ländern Mittel- und Osteuropas. Nach dem Format von Jugend debattiert setzen sich Schülerinnen und Schüler mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander und debattieren in deutscher Sprache. Jugend debattiert international ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

Zwischen 2005 und 2009 wurde die Deutsch-Olympiade als bundesweiter Wettbewerb durchgeführt – mit zuletzt über 44.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 aller Schulformen trainierten in den fünf Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen und traten als Vierer-Teams im Wettbewerb gegeneinander an.
„Deutsch & PC“ ist ein Projekt, das Zuwandererkinder in der Grundschule intensiv darin unterstützt, die deutsche Sprache zu erlernen. „Deutsch & PC" startete im Schuljahr 2001/2002 als gemeinsames Modellprojekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und des Hessischen Kultusministeriums. Zunächst an drei Frankfurter Grundschulen erprobt, wurde es ab 2004 sukzessive an über 70 hessischen Grundschulen mit hohem Zuwandereranteil eingeführt. Seit dem Schuljahr 2010/2011 führt das Hessische Kultusministerium „Deutsch & PC" in alleiniger Trägerschaft fort.

Der Übergang von einer Schulform zur nächsten mit neuen Strukturen und gestiegenen inhaltlichen Anforderungen lässt Sprachprobleme besonders deutlich hervortreten. Das Modellprojekt ffm, das an der Goethe-Universität angesiedelt ist, richtet sich an Frankfurter Migrantenkinder, die in Kleingruppen unentgeltlich sowohl sprachlich als auch fachlich gefördert werden. Die Hertie-Stiftung hat ffm von seinem Beginn im Jahr 2005 bis zum Sommer 2010 gefördert.

Für das Schuljahr 2007/2008 laden die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die KulturRegion Frankfurt RheinMain gGmbH zu einem regionalen Schülerwettbewerb rund um das Thema Freiheit ein.

Für das Modellprojekt „Kinder lernen mitzureden mit Tabaluga tivi“ haben Hertie-Stiftung und ZDF tivi gemeinsam eine Unterrichtsreihe entwickelt, die Grundschüler in ihrer sprachlichen und sozialen Kompetenz fördert. Die Unterrichtsreihe wurde 2006 an hessischen Grundschulen erstmals durchgeführt und ab dem Schuljahr 2007/2008 bis zum Sommer 2010 bundesweit angeboten.