Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung möchte mit dem Berufsorientierungsseminar Fit für die Kita! gezielt QuereinsteigerInnen mit Migrationshintergrund für den Beruf des Erziehers/ Erzieherin gewinnen.

Durch finanzielle und ideelle Unterstützung fördert die Hertie-Stiftung gemeinsam mit starken Partnern herausragende künftige Lehrkräfte mit Migrationshintergrund im Rahmen ihrer Ausbildung. Gleichzeitig will sie begabte und engagierte Abiturienten mit Migrationshintergrund gezielt für den Lehrberuf gewinnen. Aktuelle Informationen zum Programm finden Sie unter

Jugend debattiert ist ein Projekt zur sprachlich-politischen Bildung an weiterführenden Schulen in Deutschland. Im Mittelpunkt steht ein bundesweiter Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8. Jugend debattiert ist ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Kooperationspartner sind die Kultusministerien und die Kultusministerkonferenz der Länder.

Jugend debattiert international ist ein deutschsprachiger Schülerwettbewerb in acht Ländern Mittel- und Osteuropas. Nach dem Format von Jugend debattiert setzen sich Schülerinnen und Schüler mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinander und debattieren in deutscher Sprache. Jugend debattiert international ist ein Projekt des Goethe-Instituts, der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

„stark! Verantworte Deine Zukunft." will das individuelle Potenzial von Schülerinnen und Schülern im Hauptschulsektor sichtbar machen und sie an die Erfahrung heranführen, dass sich Eigeninitiative und Engagement auszahlen. Ziel ist es, dass die geförderten Jugendlichen aus eigener Überzeugung eine Erwerbstätigkeit anstreben, einen guten Einstieg in eine Ausbildung finden und diese erfolgreich beenden.

„Starke Schule" verbindet einen bundesweiten Wettbewerb und ein länderübergreifendes Netzwerk mit Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte. Der Wettbewerb zeichnet alle zwei Jahre Schulen aus, die sich in herausragender Weise für ihre Schüler einsetzen. Teilnehmen können Haupt- und Realschulen sowie alle (teil-)integrierten Schulformen und Förderschulen. Die Siegerschulen des Wettbewerbs werden für vier Jahre Partner im Netzwerk von „Starke Schule", dadurch profitieren die Lehrkräfte von länderübergreifendem Austausch und Angeboten zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung.

Engagierte Schülerinnen und Schüler sollten sich unabhängig von Herkunft, Status und Umgebung entfalten können. Damit das gelingt, fördert das START-Stipendienprogramm gesellschaftlich engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg zum Abitur und stärkt sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit für ein aktives Miteinander in unserer Gesellschaft. START wurde 2002 von der Hertie-Stiftung in Hessen begonnen und wird heute von der START-Stiftung gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung, durchgeführt. Das Programm ist mittlerweile in 14 Bundesländern und in Teilen Österreichs etabliert. Es wird von rund 120 Kooperationspartnern unterstützt.
„Deutsch & PC“ ist ein Projekt, das Zuwandererkinder in der Grundschule intensiv darin unterstützt, die deutsche Sprache zu erlernen. „Deutsch & PC" startete im Schuljahr 2001/2002 als gemeinsames Modellprojekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und des Hessischen Kultusministeriums. Zunächst an drei Frankfurter Grundschulen erprobt, wurde es ab 2004 sukzessive an über 70 hessischen Grundschulen mit hohem Zuwandereranteil eingeführt. Seit dem Schuljahr 2010/2011 führt das Hessische Kultusministerium „Deutsch & PC" in alleiniger Trägerschaft fort.

Zwischen 2005 und 2009 wurde die Deutsch-Olympiade als bundesweiter Wettbewerb durchgeführt – mit zuletzt über 44.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 aller Schulformen trainierten in den fünf Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen und traten als Vierer-Teams im Wettbewerb gegeneinander an.

Der Übergang von einer Schulform zur nächsten mit neuen Strukturen und gestiegenen inhaltlichen Anforderungen lässt Sprachprobleme besonders deutlich hervortreten. Das Modellprojekt ffm, das an der Goethe-Universität angesiedelt ist, richtet sich an Frankfurter Migrantenkinder, die in Kleingruppen unentgeltlich sowohl sprachlich als auch fachlich gefördert werden. Die Hertie-Stiftung hat ffm von seinem Beginn im Jahr 2005 bis zum Sommer 2010 gefördert.

Für das Schuljahr 2007/2008 laden die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die KulturRegion Frankfurt RheinMain gGmbH zu einem regionalen Schülerwettbewerb rund um das Thema Freiheit ein.

Für das Modellprojekt „Kinder lernen mitzureden mit Tabaluga tivi“ haben Hertie-Stiftung und ZDF tivi gemeinsam eine Unterrichtsreihe entwickelt, die Grundschüler in ihrer sprachlichen und sozialen Kompetenz fördert. Die Unterrichtsreihe wurde 2006 an hessischen Grundschulen erstmals durchgeführt und ab dem Schuljahr 2007/2008 bis zum Sommer 2010 bundesweit angeboten.

In Deutschland wächst die Zahl der Schulverweigerer. Bundesweite Schätzungen gehen bis hin zu 500.000. KOMM setzt frühzeitig an und bietet in Darmstadt und Frankfurt Anlaufstellen für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten in der Schule. Die Hertie-Stiftung hat das Projekt von 2002 und 2005 finanziert und begleitet. Seither wird es von den Städten Darmstadt und Frankfurt getragen.