Gehirn-Ausstellung im Senckenberg-Museum Frankfurt

Im Rahmen der Um- und Neubauaktion des Senckenberg-Naturmuseums in Frankfurt wird die Gemeinnützige Hertie-Stiftung einen Ausstellungsbereich zum Thema „Gehirn“ mit 1 Million Euro fördern, inhaltlich konzipieren und gemeinsam mit dem Senckenberg-Museum bis 2020 umsetzen.

Im Rahmen dieses Projekts wird die Grundfläche des Frankfurter Naturmuseums bis 2020 fast verdoppelt, um mehr Platz für neue und alte Sammlungsstücke zu schaffen. Dabei entstehen auch die vier neuen Ausstellungsbereiche „Mensch“, „Erde“, „Kosmos“ und „Zukunft“. Im Bereich „Mensch“ wird die neue Gehirn-Ausstellung der Hertie-Stiftung mit rund 300 Quadratmetern Fläche auf zwei Ebenen angesiedelt sein. Das Hauptexponat wird eine begehbare Raum-im-Raum-Installation in Form eines menschlichen Gehirns sein. 

Die Besucher werden im Innern der Installation anhand von Modellen, Animationen und Projektionen Vorgänge wie die Verarbeitung eines akustischen Reizes erleben können. Die äußere Schale, die man besonders gut von der Galerie aus in Augenschein nehmen kann, zeigt in stark vergrößertem Maßstab den anatomischen Aufbau. Die übrigen Exponate der Dauerausstellung gruppieren sich in rund 10 pavillonartigen Stationen rund um die Installation und befassen sich interaktiv und vertiefend mit Themen wie „Evolution des Gehirns“, „Ontogenese“, „Gegenüberstellung von menschlichen und tierischen Gehirnen“ und „Hirnforschung“.  

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