Hertie-Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften

Die Hertie-Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften ist ein neues Modell einer Stiftungsprofessur: Sie richtet sich an herausragende Neurowissenschaftler ab 60 Jahren, die die abschließenden Jahre ihrer beruflichen Laufbahn ausschließlich der Forschung widmen wollen. Das vorrangige Ziel ist es, das oft sehr große Forschungspotenzial älterer Wissenschaftler zu erhalten, zu fördern und bekannt zu machen. Die Stiftungsprofessur ist zugleich Auszeichnung für langjährige Spitzenleistung von erfahrenen Neurowissenschaftlern. Weitere Ziele bestehen darin, dem Nachwuchs frühzeitige attraktive und international konkurrenzfähige Arbeitsplätze anbieten zu können, den Universitäten in der heutigen schwierigen Situation die Freiheit über die inhaltliche Ausrichtung ihrer Professuren und Fakultäten zu erhalten und die oft mehrjährige „Ausklangphase“ von Forschungsinstitutionen vor der Pensionierung des Leiters zu verkürzen.

Die Ausschreibung der Hertie-Senior-Forschungsprofessur erfolgt im zweijährigen Turnus. Die Hertie-Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.

Hertie-Senior-Forschungsprofessur 2013: Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel

Die sechste Seniorprofessur wurde im Sommer 2012 ausgeschrieben. Im Januar entschied sich die Jury für Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Oertel.

Prof. Dr. Wolfgang Oertel (geb. 1951) studierte Humanmedizin an der Freien Universität Berlin. Dort wurde er 1978 mit einer tierexperimentellen Arbeit promoviert, bevor er einen dreijährigen Forschungsaufenthalt am Laboratory of Clinical Science, National Institute of Mental Health (Bethesda, USA) absolvierte. Bis 1986 folgte seine Zeit als Assistenzarzt an der Neurologischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München mit dem Ziel des Facharztes für Neurologie. In seiner währenddessen verfassten Habilitationsschrift legte er Zeugnis ab über seine Arbeiten zu GABAergen Neuronen im ZNS der Ratte. Bis 1990 war Prof. Oertel Heisenbergstipendiat mit dem Schwerpunkt auf Grundlagenforschung und klinische Forschung über Neurodegenerative Erkrankungen. Nach seiner Zeit als Oberarzt an der Neurologischen Klinik und Poloklinik der Ludwigs-Maximilians-Universität München, ist Prof. Oertel seit 1996 Direktor der Klinik für Neurologie der Philipps-Universität Marburg.

Mit der Vergabe der Stiftungsprofessur an Herrn Prof. Oertel ehrt die Stiftung das Lebenswerk eines herausragenden Neurowissenschaftlers und seine Beiträge zur Erforschung der Parkinson-Krankheit. Prof. Oertel erforschte unter anderem die frühe Phase der Erkrankung durch die Untersuchung von Schlafverhaltensstörungen. Darüber hinaus entwickelte er ein therapeutisches Forschungskonzept, das von der präklinischen Diagnostik bis hin zur krankheits-modifizierenden Therapieentwicklung reicht.

Die Überreichung der Hertie-Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften 2013 an Prof. Dr. Oertel erfolgte im Rahmen einer Festveranstaltung am 27. September 2013 in der Frankfurter Paulskirche durch Herrn Prof. Dr. Johannes Dichgans, Jurymitglied der Hertie-Senior-Forschungsprofessur, und Herrn Dr. John Feldmann, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Anschließend wurde auch der Eric Kandel Young Neuroscientists Prize für das Jahr 2013 verliehen. Den Preisverleihungen folgte eine Podiumsrunde mit dem Titel „Der kreative Mensch: Kunst und Wissenschaft im Gespräch“, in der Prof. Dr. Eric Kandel, die Fotokünstlerin und Filmemacherin Herlinde Koelbl sowie der Maler Prof. Dr. Markus Lüpertz diskutierten (Moderation: Gert Scobel, Journalist ZDF/3sat).

Hertie-Senior-Forschungsprofessur 2011: Prof. Dr. Hartmut Wekerle

Die fünfte Seniorprofessur wurde im Sommer 2010 ausgeschrieben. Im Januar 2011 entschied sich die Jury für Prof. Dr. Hartmut Wekerle.

Prof. Dr. Hartmut Wekerle (geb. 1944) studierte Medizin an der Universität Freiburg, wo er 1971 promoviert wurde. Anschließend arbeitete er am Weizmann Institute of Science in Rehovot, Israel. Ab 1973 forschte Hartmut Wekerle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg und ab 1982 als Leiter der Klinischen Forschungsgruppe für Multiple Sklerose der Max-Planck-Gesellschaft in Würzburg. 1980 wurde er zum Professor für Immunologie an die Universität Freiburg berufen. Seit 1988 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried.

Das Forschungsgebiet von Prof. Wekerle sind die Ursachen und Mechanismen von Krankheiten, die aus einem Konflikt zwischen Immun- und Nervensystem entstehen. Er legt einen klaren Fokus auf die Erforschung der Multiplen Sklerose und verfolgt das Ziel, neue Therapieansätze zu entwickeln. In seiner Forschung konnte er erstmals nachweisen, dass sich bestimmte Immunzellen auch gegen Zellen des eigenen Körpers richten können. Zudem konnte er zeigen, dass es den Zellen möglich war, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und in der Folge auch Nervengewebe anzugreifen.

Für seine wissenschaftlichen Verdienste wurde Hartmut Wekerle mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Ernst Jung Preis für Wissenschaft und Forschung, dem Duchenne-Preis, dem Charcot-Preis und dem Betty and David Koetser Award. 2002 erhielt er eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen Frankreichs, den Louis D. Preis des Institut de France.

Die offizielle Verleihung der Forschungsprofessur erfolgte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 1. Juni 2011 in der Frankfurter Paulskirche unter Anwesenheit der Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Frau Petra Roth, in der auch der Eric Kandel Young Neuroscientists Prize 2011 verliehen wurde und drei Medizin-Nobelpreisträger in einem Podiumsgespräch mit Gert Scobel (ZDF/3sat) zum Thema „Schöne heile Welt? Wie Wissenschaftler die Zukunft sehen." zu hören waren.

Hertie-Senior-Forschungsprofessur 2009: Prof. Dr. Adriano Fontana

Die vierte Seniorprofessur wurde im Juli 2008 ausgeschrieben. Bereits im September entschied sich die Jury einstimmig für Prof. Dr. Adriano Fontana.

Prof. Fontana (geb. 1946) ist seit 2005 Direktor der Klinik für Immunologie des Universitätsspitals der Universität Zürich und befasst sich insbesondere mit der Erforschung und Behandlung von entzündlichen Erkrankungen des Gehirns. Für den neuen Hertie-Seniorprofessor stehen seit 30 Jahren die Zusammenhänge zwischen dem Immun- und Nervensystem im Zentrum seines wissenschaftlichen Interesses. Ein Großteil seiner wissenschaftlichen Untersuchungen beschäftigt sich mit körpereigenen, entzündungsmodulierenden Botenstoffen, den sogenannten Zytokinen. Bei chronischen Erkrankungen, wie z. B. der Multiplen Sklerose, werden Zytokine ausgeschüttet und beeinflussen die Aktivität der Zellen des Immunsystems.

Prof. Fontana gehört als internationaler Experte im Bereich der Neuro- und Infektionsimmunologie zu den 100 weltweit am häufigsten zitierten Immunologen. Er ist Mitglied zahlreicher neurowissenschaftlicher Gremien und Beiräte, u. a. seit 2004 wissenschaftliches Beiratsmitglied der Fondation Leenaards und seit 2008 Stiftungsratsmitglied der Stiftung Prof. Dr. Max Cloëtta.
Zu den zahlreichen Ehrungen, die Prof. Fontana in der Vergangenheit erhielt, gehörten im Jahre 1999 der Deutsche AIDS-Forschungspreis, den er sich mit drei weiteren Kollegen teilt, sowie im Jahre 1997 der Hoechst Marion Roussel-Multiple-Sklerose-Forschungspreis, den er gemeinsam mit zwei weiteren Fachkollegen erhielt.  

Im Rahmen der Hertie-Senior-Forschungsprofessur möchte Prof. Fontana untersuchen, ob die bei Patienten mit Autoimmun- und Infektionskrankheiten oft auftretende Müdigkeit, Appetitlosigkeit und depressiven Symptome auf eine Störung zentralnervöser Steuerungsmechanismen durch Zytokine zurückzuführen sind.

Die Vertragsverhandlungen zur Einrichtung der Senior-Forschungsprofessur sind abgeschlossen und die Verleihung der Professur erfolgte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 6. Oktober 2009 an der Universität Zürich. Prof. Fontana konnte zum 1. Februar 2010 seine Seniorprofessur antreten.

Hertie-Senior-Forschungsprofessur 2008: Prof. Dr. Dr. h. c. Frank Lehmann-Horn

Die dritte Seniorprofessur wurde am 19. Juli 2007 ausgeschrieben. Hierauf bewarben sich sieben Kandidaten. Im November 2007 hat sich die Jury für Prof. Dr. Dr. h. c. Frank Lehmann-Horn, den Direktor des Instituts für Angewandte Physiologie der Universität Ulm, entschieden.
Prof. Lehmann-Horn (geb. 1948 bei Nürnberg) ist seit 1992 Direktor des Instituts für Angewandte Physiologie der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm und befasst sich mit den verschiedenen Aspekten von Ionenkanälen. Mutationen in Ionenkanalgenen können die Ursache von Erkrankungen wie Epilepsien oder Herzrhythmusstörungen sein. Aber auch der plötzliche Herztod von Berufssportlern oder tödliche Narkosezwischenfälle gehören zu den Krankheitsbildern. Prof. Lehmann-Horn ist Sprecher des Neuromuskulären Zentrums der Universität Ulm und hatte zahlreiche Leitungsfunktionen inne. So war er Leiter des von DFG und DAAD geförderten Internationalen Promotionsprogramms und Koordinator des EU-Netzwerkes „ECC and Ca signaling in health and disease". Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Darunter waren der Jahrespreis der Periodic Paralysis Association und der Art of Listening Award der Genetic Alliance in Washington, D.C., der erstmals außerhalb der Vereinigten Staaten vergeben wurde.

Im Rahmen der Hertie-Senior-Forschungsprofessur wird Prof. Lehmann-Horn sich der Umsetzung der Forschungsergebnisse in Behandlungsmethoden widmen.

Die Vertragsverhandlungen zur Einrichtung der Seniorprofessur sind abgeschlossen. Die Verleihung erfolgte am 25. Juni 2008 an der Universität Ulm. In ihrem Festvortrag würdigte Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan die wissenschaftlichen Verdienste von Prof. Lehmann-Horn.

Am 1. September 2010 hat Prof. Dr. Lehmann-Horn die Seniorprofessur angetreten.

Hertie-Senior-Forschungsprofessur 2007: Prof. Dr. Michael Frotscher

Die zweite Seniorprofessur wurde im Juli 2006 ausgeschrieben. Die Jury hat sich in einer Sitzung im November 2006 für Prof. Dr. Michael Frotscher, entschieden.

Prof. Dr. med. Michael Frotscher (geb. 1947 in Dresden) ist Direktor des Instituts für Strukturelle Neurobiologie am Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH), wohin er im Mai 2011 von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg wechselte. Seit Beginn seiner wissenschaftlichen Tätigkeit hat ihn die Frage interessiert, welche Strukturen ausgebildet werden, um die komplexen Leistungen des Nervensystems zu vollbringen. Er hat zahlreiche Forschungspreise erhalten, zu denen der Förderpreis für deutsche Wissenschaftler im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG, der Landesforschungspreis Baden-Württemberg und der Ernst Jung-Preis für Medizin zählen. Prof. Frotscher hat darüber hinaus unterschiedliche Aufgaben der Lehre und der Forschungsorganisation erfolgreich übernommen, unter anderem als Sprecher von Sonderforschungsbereichen. Im Rahmen der Hertie-Senior-Forschungsprofessur wird er sich vor allem der Frage nach der funktionellen Bedeutung von anatomischen Ordnungsprinzipien in höheren Hirnarealen, wie dem Hippokampus, widmen. Die Seniorprofessur wurde in einer Feierstunde in Freiburg am 31. Januar 2008 durch den Vorstandsvorsitzenden der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Herrn Dr. Michael Endres, verliehen.

Hertie-Senior-Forschungsprofessur 2006: Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Brandt

Die erste Seniorprofessur ist im Juli 2005 ausgeschrieben worden. Es gab zwölf Bewerbungen.

Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Karl M. Einhäupl mit den weiteren Juroren Prof. Konrad Beyreuther, Prof. Johannes Dichgans, Prof. Michael Madeja, Prof. Eckard Rehbinder, Prof. Wolf Singer und Prof. Otmar Wiestler hat in ihrer Sitzung Mitte Oktober Herrn Prof. Thomas Brandt, den Leiter der Klinik für Neurologie der Ludwig-Maximilians-Universität München, ausgewählt.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Brandt (geb. 1943 in Dessau) ist seit 1984 Ordinarius für Neurologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er hat in dieser Zeit 40 Mitarbeiter habilitiert, acht erhielten wiederum Rufe als Ordinarien. Er war Sprecher eines Sonderforschungsbereichs der DFG, hat eine Reihe von wissenschaftlichen Preisen erhalten, die Barany Gold Medal 2000 in Schweden, und ist Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Zeitschriften wie dem Journal of Neurology. Im Rahmen der Hertie-Senior-Forschungsprofessur will er vor allem seine Arbeiten zum vestibulären und okulomotorischen System sowie zur visuell-vestibulären Interaktion für Wahrnehmung, Gleichgewichtsregulation und Blicksteuerung intensivieren und deren Störung bei der Schwindelsymptomatik untersuchen.

Die Vertragsverhandlungen zur Einrichtung der Seniorprofessur für Prof. Brandt wurden mit dem bayerischen Wissenschaftsministerium und der Münchener Universität noch im Jahr 2005 abgeschlossen. Zur Zeit läuft das Verfahren der vorgezogenen Nachfolgeberufung der bisherigen Position von Prof. Brandt. Die Verleihung der Seniorprofessur erfolgte am 15. Juli 2006 in einer Feierstunde in München. Die Verleihung wurde durch Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan vorgenommen.

Die vorgezogene Nachfolgeberufung der bisherigen Position von Prof. Brandt ist abgeschlossen, sodass die Seniorprofessur am 1. Juni 2008 angetreten werden konnte.

Was die Hertie-Senior-Forschungsprofessur beinhaltet

Die Hertie-Senior-Forschungsprofessur hat einen Förderumfang von 1 Mio. Euro und ist bis zum Eintritt in den Ruhestand befristet. Sie hat eine maximalen Laufzeit von acht Jahren. Die Stiftungsprofessur ist entsprechend den jetzigen Bezügen des Kandidaten dotiert (einschließlich der Leistungen für Pensionsansprüche, Krankenversicherung etc.), sodass keine Einschränkung des Gehaltes oder der Ansprüche (z. B. auf Leistungen im Krankheitsfall oder Höhe des Ruhegehalts) gegenüber der bisherigen Anstellungssituation (z. B. nach C4-Besoldung) entstehen. Weiterhin ist ein Zuschlag für außergewöhnliche Forschungsleistungen vorgesehen, der als Leistungsvereinbarung zwischen Stiftungsprofessor/in und Hertie-Stiftung festgelegt wird.

Dem Inhaber der Stiftungsprofessur werden Arbeitsmöglichkeiten (Laborräume, Forschungsbudget etc.) nach dessen Vorstellungen und in Absprache mit der Universität bis zur Pensionierung zur Verfügung gestellt. Auf Antrag und nach positiver Evaluation können diese Arbeitsmöglichkeiten bis zu fünf Jahre nach Antritt der Pension weiterhin vorgehalten werden. Ansiedlung und Standort der Professur können vom Stiftungsprofessor frei gewählt werden, sofern dieses mit den betroffenen Universitäten zu vereinbaren ist. Der Antritt der Seniorprofessur erfolgt nach Durchführung der Nachfolgeberufung bei Arbeitsantritt des Nachfolgers.

Der Hintergrund

Das Potenzial und die Leistung älterer Menschen wird auf dem Gebiet der Forschung in Deutschland bislang vergleichsweise wenig gewürdigt. So erhalten Kandidaten im Alter von über 50 Jahren selten eine Berufung auf eine Lebenszeitprofessur. Europa und Deutschland sind aber allein schon aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend auf das Leistungspotenzial älterer Forscher angewiesen. Gerade ältere Wissenschaftler besitzen spezifische Kompetenzen und Erfahrungen – etwa bei der Einschätzung, inwieweit Forschungsziele realisierbar und realistisch sind.
Dieses Know-how wird von nahezu allen Förderinstitutionen zur Begutachtung von Anträgen herangezogen. Außerdem gibt es eine Reihe hochkarätiger Wissenschaftler, die sogar jenseits der Pensionsgrenze hervorragende Forschungsleistungen erbringen. Als Beispiel sei nur der mittlerweile 82-jährige und noch immer in seinem Labor tätige amerikanische Nobelpreisträger Prof. Dr. Eric Kandel genannt. Folgerichtig holen US-Forschungseinrichtungen immer häufiger herausragende europäische und deutsche Wissenschaftler nach ihrer Pensionierung an ihre Institute – hoch motivierte Wissenschaftler, die es zu schätzen wissen, sich endlich ausschließlich und umfassend ihrer Forschung widmen zu können.

 

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