NeuroForum Frankfurt

Die Erforschung des Gehirns ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Gerade in den letzten Jahren hat das Wissen über die Funktionen des Gehirns enorm zugenommen, doch bleiben die Erkenntnisse oft auf die Fachwelt beschränkt. Die Hertie-Stiftung möchte deshalb mit der Veranstaltungsreihe „NeuroForum Frankfurt" aktuelle Entdeckungen und Entwicklungen der Hirnforschung der interessierten Öffentlichkeit nahebringen.

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NeuroForum 2014 - Hirnforschung, was kannst du? – Potenziale und Grenzen

Die Neurowissenschaft wird oft als die wichtigste Wissenschaftsdisziplin unserer Zeit bezeichnet, und sie erfährt so breites Interesse und starke Unterstützung wie nie zuvor. Neben der Begeisterung über die Hirnforschung gibt es aber auch enttäuschte Stimmen über die bislang erzielten Ergebnisse. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung hat daher das 14. NeuroForum unter das Thema "Hirnforschung, was kannst du? – Potenziale und Grenzen" gestellt.

Die Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Hannah Monyer hielt einen Vortrag mit dem Titel „Hirnforschung heute – zwischen Euphorie und Ernüchterung“. Über dieses Thema diskutierten im Anschluss mit Prof. Monyer der Wissenschaftsforscher Prof. Dr. Michael Hagner und der Hirnforscher Prof. Dr. Wolf Singer. Das Gespräch wurde moderiert von Gert Scobel (3sat) und wurde am 3. April 2014 um 21:00 Uhr in 3sat im Rahmen der Sendung scobel ausgestrahlt.

Gleichzeitig ist das NeuroForum Auftakt einer Veranstaltungsreihe und Artikelserie der Hertie-Stiftung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in denen im Laufe eines Jahres renommierte Neurowissenschaftler die Potenziale und Grenzen der Hirnforschung gesellschaftlich interessierender und relevanter Themen beleuchten. Auch zu den Veranstaltungen der Vortragsreihe möchten wir Sie sehr herzlich einladen! Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

NeuroForum 2013 - Das getäuschte Gehirn: Sehen, Erkennen, Zauberei

Hokuspokus Fidibus: Der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Hohlfeld vom Institut für Neuroimmunologie des Klinikums der Universität München hielt im ersten Teil der Veranstaltung einen Vortrag mit dem Titel: „Die Kunst der Täuschung: Wie unser Gehirn Zauberei ermöglicht“, bei dem er auch selbst zauberte.

Im anschließenden Podiumsgespräch zu den Erkenntnis- und Täuschungsmöglichkeiten unseres Gehirns diskutierten der Kognitions- und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Andreas K. Engel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Philosoph und Kommunikationswissenschaftler Prof. em. Dr. Siegfried J. Schmidt von der Universität Münster, und der Neuroophthalmologe Prof. Dr. Helmut Wilhelm vom Universitätsklinikum Tübingen.

Moderiert wurde das Gespräch von Gert Scobel, Redaktionsleiter und Moderator der Sendereihe „scobel“. Die Sendung wurde aufgezeichnet und am 4. Juli 2013 um 21:00 Uhr in 3sat ausgestrahlt.

NeuroForum 2012 - Musizieren aus Sicht der Hirnforschung

Musik liegt in der Luft…aber was macht sie eigentlich mit uns? Sie begleitet uns im Auto, im Kaufhaus oder im Restaurant, manchmal löst sie Freude aus, manchmal auch Wehmut. Wie Musik unser Gehirn beeinflusst, welche Rolle sie im Immunsystem spielt und ob sie uns sogar klüger machen kann, wurde dieses Jahr im Rahmen des mittlerweile zum 12. Mal stattfindenden NeuroForum Frankfurt beleuchtet.

Prof. Dr. Thomas Münte, Direktor der Klinik für Neurologie im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hielt den neurowissenschaftlichen Einführungsvortrag mit dem Titel „Das plastische Gehirn“. Im Anschluss folgte ein Podiumsgespräch mit den international renommierten Wissenschaftlern Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikmedizin in Hannover, Prof. Dr. Stefan Koelsch, Musikpsychologe und dem Pianisten Martin Stadtfeld.

Moderiert wurde die Veranstaltung, wie bereits in den Jahren zuvor, von Gert Scobel.

Das NeuroForum 2012 wurde am 05.Juli 2012 um 21:00 Uhr im Fernsehsender 3sat im Rahmen der Sendereihe „scobel“ ausgestrahlt.

NeuroForum 2011 – „Kunst und Gehirn: Bildende Kunst aus Sicht der Hirnforschung"

Optische Täuschungen zeigen: Wie wir Dinge wahrnehmen, hängt nicht allein vom Sehvermögen unserer Augen ab, sondern ist vielmehr das Resultat komplexer Vorgänge in unserem Gehirn. Was aber passiert beim Betrachten eines Kunstwerkes? Prof. Reto Weiler, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst und Direktor des Forschungszentrums Neurosensorik der Universität Oldenburg hielt den wissenschaftlichen Einführungsvortrag mit dem Titel: "Das kunstvolle Auge". Sein Vortrag umkreiste die Fragen der Funktionen des Sehsystems und der Verarbeitung von Sehinformation im Gehirn auch bei der Kunstwahrnehmung.

Im anschließenden Podiumsgespräch diskutierten der Hirnforscher Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt, und der Künstler und Kurator Prof. Peter Weibel, Vorstand des Zentrums für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe. Gibt es neurowissenschaftliche Gründe für die Popularität eines Kunstwerks? Setzen Künstler die Erkenntnisse der Hirnforschung in ihren Werken um? Warum ist die Akzeptanz von Kunst personen- und zeitabhängig? Gibt es neurowissenschaftliche Dispositionen zum Künstler?

NeuroForum 2010 – „Das verführte Gehirn: Wie Gerüche unser Fühlen und Handeln beeinflussen"

Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt von der Ruhr-Universität Bochum hielt den neurowissenschaftlichen Einführungsvortrag mit dem Titel „Die Physiologie des Riechens: Vom Molekül bis zur Wahrnehmung". Im Anschluss folgte ein Podiumsgespräch mit Professor Hatt, der Kulturanthropologin Dr. habil. Ingelore Ebberfeld und dem Parfumeur Hubert Smyrek. Moderiert wurde die Veranstaltung, wie bereits in den vergangenen Jahren, von Gert Scobel.

Das Podiumsgespräch wurde am 29. April 2010 um 21:00 Uhr im Fernsehsender 3sat im Rahmen der Sendereihe „scobel" ausgestrahlt.

NeuroForum 2009 – „Das verkabelte Gehirn: Vom Implantat bis zur Gedankensteuerung"

Prof. Dr. Niels Birbaumer vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurologie der Universität Tübingen hielt dieses Jahr den Einführungsvortrag mit dem Titel: „Das verkabelte Gehirn: Mit der Kraft der Gedanken zur Tat“. Am Beispiel der sogenannten Gehirn-Computer-Schnittstelle (Brain Computer Interfaces) wurden sowohl Chancen als auch Risiken des Verfahrens erläutert. Im anschließenden Podiumsgespräch, das von Gert Scobel moderiert wurde, erläuterten Prof. Birbaumer, Prof. Dr. Fromherz vom Max-Planck-Institut für Biochemie aus Martinsried und Prof. Dr. Thomas Metzinger vom Philosophischen Seminar der Universität Mainz, welche Einblicke und Eingriffe in das menschliche Gehirn bereits möglich sind und erforscht werden und wie weit die experimentellen Ansätze zur Verschmelzung von Gehirn und Computerchip zu einer Einheit bereits vorangeschritten sind.

Das Podiumsgespräch wurde am 2. April 2009 um 21 Uhr in 3sat im Rahmen der Sendereihe „scobel“ ausgestrahlt.

NeuroForum 2008 – „Das Gehirn auf der Couch - Neurowissenschaft und Psychoanalyse"

Der Medizin-Nobelpreisträger Prof. Eric Kandel war dieses Jahr zu Gast beim NeuroForum mit einem fächerübergreifenden Vortrag zu dem Thema: „Beneath the Surface: The Independent Discovery of Unconscious Emotion in Art, Literature and Science of Vienna 1900". Prof. Kandel, der als junger Mann anfangs Literaturwissenschaft und Geschichte studierte und dann erst sein Interesse für die Psychoanalyse entdeckte, bevor er einer der prominentesten Hirnforscher wurde, betonte die Zusammengehörigkeit von „humanities" und „sciences". Ende des 19. Jahrhunderts in Wien beispielsweise, so Prof. Kandel, galt die Entdeckung des Unbewussten als ein Projekt von Forschern wie auch Künstlern und Schriftstellern. Arthur Schnitzler, Gustav Klimt und Egon Schiele tauschten ihre Ideen mit Wissenschaftlern, Medizinern und anderen Intellektuellen aus. Im anschließenden Podiumsgespräch, das von Gert Scobel moderiert wurde, diskutierte Prof. Kandel mit Prof. Marianne Leuzinger-Bohleber und Prof. Wolf Singer über Chancen und Grenzen einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Neurowissenschaft und Psychoanalyse.

Das Podiumsgespräch wurde aufgezeichnet und am 24. April in 3sat im Rahmen der Sendereihe „scobel" ausgestrahlt.

Interview mit Medizin-Nobelpreisträger Prof. Eric Kandel auf www.scienceblogs.de

NeuroForum 2007 – „Gehirn und Sprache"

Wie kommt der Mensch zur Sprache? Welche Perspektiven eröffnet bilinguale Erziehung? Wie können wir die Sprachkompetenz von Kindern mit Migrationshintergrund fördern? Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung hatte zum diesjährigen NeuroForum mit dem Thema „Gehirn und Sprache", am 3. April in die Alte Oper Frankfurt eingeladen. Zur Einführung hielt Professor Angela Friederici, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig, einen neurowissenschaftlichen Vortrag über die neuronalen Grundlagen der Sprache. Im anschließenden Podiumsgespräch wurde das Thema mit der Spracherwerbsforscherin Professor Rosemarie Tracy von der Universität Mannheim, dem Philosphen Prof. Peter Bieri, der unter dem Pseudonym Pascal Mercier mit seinem Roman „Nachtzug nach Lissabon" bekannt wurde und Prof. Friederici erörtert. Moderiert wurde das Gespräch von Gert Scobel.

Die Gesprächsrunde wurde aufgezeichnet und am Donnerstag, den 5. April 2007, um 21:00 Uhr als 3sat-Sendung „delta" ausgestrahlt.

NeuroForum 2006 – „Kopfball: Gehirn und Fußball"

Das NeuroForum 2006 hat aktuell zur Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland das Thema „Kopfball: Gehirn und Fußball" aufgegriffen. Dabei referierte der Tübinger Neurowissenschaftler Prof. Dr. Hans-Peter Thier vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung zum Thema „Was leistet das Gehirn beim Fußball?". Prof. Thier stellte heraus, wie entscheidend nicht nur die körperlichen, sondern vor allem die kognitiven Voraussetzungen für erfolgreiche Fußballer sind: beispielsweise kurze Reaktionszeiten, rasche Entscheidungsfähigkeit, präzise Wahrnehmung und effiziente Analysen von fremden Bewegungsabläufen. Im anschließenden Podiumsgespräch mit Ex-Fußballprofi Karl-Heinz Rummenigge, Fußballtrainer Ralf Rangnick, dem Direktor des Fraunhofer-Instituts Prof. Thomas Christaller und Prof. Thier betonten die beiden Fußballprofis vor allem die Rolle des steten und vor allem frühzeitigen Übens. „In bestimmten Spielsituationen entscheidet nicht der Kopf, sondern die Bewegungen laufen als Automatismus ab“, so Karl-Heinz Rummenigge. Man dürfe aber auch die Psychologie nicht vergessen: Wichtig seien neben der Motivation vor allem die Fähigkeit, auch unter Druck Höchstleistungen zu bringen.

NeuroForum 2005 – „Gehirn und Entwicklung"

Das NeuroForum 2005 stand unter dem Thema „Gehirn und Entwicklung“. Dabei wurden die Aspekte der evolutionären Entwicklung des Gehirns sowohl aus der analysierenden Sicht der Wissenschaft als auch aus der spekulierenden Sicht der Dichtung betrachtet. Frau Prof. Christiane Nüsslein-Volhard, Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und Nobelpreisträgerin für Medizin des Jahres 1995, stellte in ihrem Vortrag zunächst die wesentlichen Entwicklungsschritte auf dem Weg zum menschlichen Gehirn dar. Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte der Schriftsteller, Goethe-Kenner und ehemalige Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft, Herr Dr. Manfred Osten, die Gedanken Johann Wolfgang von Goethes zur Optimierung des menschlichen Gehirns dar. In den Vortrag eingebettet waren Rezitationen aus dem Werk Goethes, die von Theaterregisseur Peter Stein vorgetragen wurden.

NeuroForum 2004 – „Musik und Gehirn"

„Musik und Gehirn" lautete das Thema des NeuroForums der Hertie-Stiftung im Jahr 2004. Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin der Hochschule für Musik und Theater Hannover, erläuterte in seinem Vortrag, welche komplexen Vorgänge Musik im Gehirn auslöse: Musik sei als Kommunikationsform wahrscheinlich älter als Sprache und die „Krönung menschenspezifischer Fertigkeiten".

Illustriert mit Beispielen aus Leos Janáceks Streichquartett Nr. 2, dargeboten von Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters, verdeutlichten Altenmüllers Ausführungen, dass schon ein einzelner Ton vielschichtige Informationen wie Tonhöhe, Lautstärke und Klangfarbe in sich trägt: Gustav Mahler JugendorchestersMusikhören ist per se Gehörbildung."

Wer oft Musik höre, verarbeite sie anders als Ungeübte. Bei professionellen Musikern führe dies nachweislich zu Veränderungen der Großhirnstruktur. Diesen Lerneffekt griff der Dirigent Nikolaus Harnoncourt in der nachfolgenden Podiumsdiskussion auf, an der auch seine Frau, die Konzertgeigerin Alice Harnoncourt, teilnahm: Musik sei eine Sprache und müsse wie eine Sprache vermittelt werden. Jedes Kind habe das Recht auf eine musikalische Grundbildung.

NeuroForum 2003 – „Entscheidung und Verantwortung - eine Funktion des Gehirns?"

„Entscheidung und Verantwortung - eine Funktion des Gehirns?" – dieser Frage stellte sich das diesjährige NeuroForum der Hertie-Stiftung in Frankfurt. In seiner Einführung schrieb Prof. Dr. D. Yves von Cramon, Direktor der Abteilung Neurologie des Max-Planck-Instituts für neuropsychologische Forschung Leipzig, dem Stirnhirn eine entscheidende Rolle bei den Kontrollprozessen im menschlichen Gehirn zu. Diese Sonderstellung, so Cramon, liege nicht in einer spezifisch hierarchischen Funktion des Stirnhirns begründet, sondern in seinem großen Volumen und dem ungeheuren Reichtum an Faserverbindungen, über die es sowohl nach innen wie in Verbindung zu fast allen anderen Hirnregionen verfüge. Diese Anatomie erlaube es, nahezu alle Informationen im Stirnhirn zusammenzuführen und miteinander zu verarbeiten. Cramons Schlussfolgerung:

Die besondere Aufgabe des seitlichen Stirnhirns könnte darin bestehen, Wissen über innere Verhaltensziele des Menschen in seiner Interaktion mit der Umwelt in Handlungsentwürfe zu übersetzen. Aufbauend auf den Ausführungen Professor Cramons hatte die Hertie-Stiftung prominente Vertreter der Disziplinen Neurowissenschaft, Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie zu einer Podiumsdiskussion geladen: Prof. Dr. Peter Bieri, Philosoph und Autor des Buches „Das Handwerk der Freiheit", Prof. Dr. Dr. Spiros Simitis, Jurist und Vorsitzender des Nationalen Ethikrates, Prof. Dr. Wolf Singer, Neurowissenschaftler und Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung Frankfurt sowie Prof. Dr. Gerhard Stanke, Moraltheologe und Päpstlicher Ehrenprälat im Bistum Fulda.

Das Thema des von der Wissenschaftsredakteurin Dr. Regina Oehler moderierten Gesprächs: Inwieweit beeinflussen die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Funktionen des menschlichen Gehirns unsere Vorstellungen von Entscheidung und Verantwortung?

NeuroForum 2002 – „Gehirn und Gedächtnis"

Die zweite Veranstaltung der Reihe mit dem Thema „Gehirn und Gedächtnis" fand am 3. Mai 2002 im voll besetzten Gartensaal des Städel statt. Prof. Dr. Hans J. Markowitsch, Inhaber des Lehrstuhls für Physiologische Psychologie der Universität Bielefeld und der wohl bekannteste Gedächtnisforscher Deutschlands, hielt dabei zunächst einen Übersichtsvortrag über die neurowissenschaftlichen Erkenntnisse zu Gedächtnisprozessen und -störungen.

In einem anschließenden Podiumsgespräch wurde das Thema Gedächtnis aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet: Axel Wendler, Richter am Oberlandesgericht Stuttgart und Lehrbeauftragter an der Universität Tübingen (Rechtstatsachenforschung), stellte Aspekte des Gedächtnisses bei Zeugenaussagen und juristischen Verfahren vor, Roland Diry, Musiker und Geschäftsführer des Ensemble Modern, nahm zu Gedächtnisleistungen und -problemen von Musikern Stellung und die Neurowissenschaftler Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt,  und Prof. Markowitsch stellten dazu die Erklärungsansätze der Neurowissenschaft dar.

Die Moderation der Veranstaltung wurde von Petra Gerster (Journalistin und ZDF-Moderatorin) übernommen.

NeuroForum 2001 – Festliche Auftaktveranstaltung

Die festliche Auftaktveranstaltung zu dieser Reihe fand am 19. Juni 2001 vor 260 Interessierten im Gartensaal des Städel statt. Vortragende waren drei der herausragendsten und prominentesten Hirnforscher Deutschlands, die einen Einblick in ihre Arbeitsgebiete gaben:

Prof. Dr. Bert Sakmann, Nobelpreisträger für Medizin, Direktor am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg, referierte über „Die eloquente Hirnrinde",

Prof. Dr. Johannes Dichgans, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Direktor des Zentrums für Neurologie der Universität Tübingen, hielt einen Vortrag über „Altern in Teilen: degenerative Hirnerkrankungen",

Prof. Dr. Wolf Singer, Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, trug seine Forschungsergebnisse zum Thema „Gehirn und Psyche" vor.

 

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