Nächste Generation: Europäer?!

Die Zeitung als wichtiges Informationsmedium

Gerade in der Diskussion über emotional aufgeladene Themen werden soziale Medien und Netzwerke vor allem von jungen Menschen häufig und einseitig als Informationsquelle und Austauschplattform genutzt.

Daran knüpfen wir an und wollen gegensteuern - jungen Menschen soll die Tageszeitung als unverzichtbares Informationsmedium (wieder) näher gebracht werden. Gemeinsam mit dem medienpädagogischen IZOP-Institut in Aachen, 30 Gymnasialklassen aus ganz Deutschland und zehn deutschen Tageszeitungen wurde deshalb die Maßnahme "Nächste Generation: Europäer?!" initiiert.

Die Zukunft Europas aus Sicht von Jugendlichen in Deutschland

Das Projekt "Nächste Generation: Europäer?!" nutzt die medialen und pädagogischen Chancen der Thematik, um junge Menschen zu motivieren, sich mit Politik auseinander zu setzen, und ihnen über eigene journalistische Beiträge eine Stimme in der Diskussion um das zukünftige Europa zu verleihen.

Von dem Projekt "Nächste Generation: Europäer?!" sollen nicht nur die jugendlichen Teilnehmer profitieren. Recherchearbeiten der Schülerinnen und Schüler rund um das Thema Europa werden als Artikel in der jeweiligen Tageszeitung abgedruckt. Durch die Artikel der Jugendlichen lernen die Leserinnen und Leser der beteiligten Zeitungen die Hoffnungen, Meinungen und Vorschläge derer kennen, die die Zukunft Europas ausmachen: der jungen Generation. Die besten Recherchearbeiten werden ausgezeichnet und prämiert.

Die Zeitungsbeiträge der Schülerinnen und Schüler

Pressemitteilungen

Thema 2016: Angekommen - und willkommen!?

Die Lebenssituation junger Geflüchteter in Deutschland

"Angekommen - und willkommen!?" zielt darauf ab, dass sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Situation junger Geflüchteter in Deutschland beschäftigen und gleichzeitig das Medium der Tageszeitung besser kennenlernen.

So sollen Schülerinnen und Schüler im Unterricht die mediale Berichterstattung einer Tageszeitung zum Thema Migration und Flucht analysieren. Sie führen eigene Recherchearbeiten zur Lebenssituation junger Geflüchteter in Deutschland und ihren Wünschen, Hoffnungen und Erfahrungen durch. Die daraus entstandenen Artikel werden in der jeweiligen Tageszeitung abgedruckt. Nebenbei lernen die Schülerinnen und Schüler Charakteristika der Tageszeitung, ihre Struktur und Darstellungsform sowie Besonderheiten des journalistischen Schreibens kennen und verstehen. Die besten Recherchearbeiten werden ausgezeichnet und prämiert.

Kontakt

Carmen Jacobi
+49 69 66 07 56-155
JacobiCghst.de

John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, über Motivation und Zielsetzung von "Nächste Generation: Europäer?!"

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