Deutscher Integrationspreis

Der Hertie-CrowdfundingContest

Unsere Vision

Integration geht uns alle an – überall treffen Menschen unterschiedlicher Kulturen und mit anderen Erfahrungen oder Fähigkeiten auf einander. Vielfalt ist unser Alltag. Und wenn alle mit Respekt und in gemeinschaftlicher Verantwortung zusammen leben – dann wird aus Vielfalt Integration!

Viele Menschen setzen sich bereits in diesem Sinne für Miteinander ein. Nicht nur, aber auch angesichts der jüngst nach Deutschland gekommenen Geflüchteten. Sie entwickeln Ideen und engagieren sich in Projekten. Damit auch in Zukunft innovative Integrationsprojekte erfolgreich umgesetzt werden können, schreibt die Hertie-Stiftung den Deutschen Integrationspreis aus. 

Was ist der Deutsche Integrationspreis?

Mit dem Deutschen Integrationspreis will die Hertie-Stiftung überzeugende Projekte finden, fördern und finanzieren – in die Umsetzung bringen und auszeichnen. Der Preis besteht aus zwei Teilen: Der Finanzierung und der Auszeichnung. Die Finanzierung erfolgt durch die Kombination von Crowdfunding und Stiftungsförderung. Dazu findet ein gemeinsamer Crowdfunding-Contest statt, in dem das beste Projekt bis zu 15.000 Euro erhält.

Eine Jury wählt danach unter den erfolgreichen Contest-Projekten die drei Träger des Integrationspreises aus, der insgesamt mit 100.000 Euro dotiert ist.

Wir suchen Projekte, die …

  • gemeinsam mit Geflüchteten den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
  • die gesellschaftliche Teilhabe oder die demokratische Beteiligung von Geflüchteten fördern.
  • innovative Lösungsansätze erproben wollen.
  • idealerweise von Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung initiiert oder (mit-)gestaltet werden.

Als Bedingung für eine Teilnahme gilt, dass das Projekt …

  • innerhalb Deutschlands umgesetzt wird.
  • eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext beginnt.
  • ein Fundingziel von mindestens 10.000 Euro anstrebt.
  • sich in der aktiven Planungs- oder Umsetzungsphase befindet.
  • eine Laufzeit von noch mindestens einem Jahr hat.
  • erfolgreich werden will, aber noch nicht etabliert ist.

Weitere Infos auf der Projekt-Website

http://www.deutscher-integrationspreis.de

Jury 2017

Hans-Jörg Vetter, Vorsitzender Kuratorium der Hertie-Stiftung

© Hertie-Stiftung/Joppen

Hans-Jörg Vetter ist seit 2017 Vorsitzender des Kuratoriums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Von 2009 bis 2016 war Hans-Jörg Vetter Vorstandsvorsitzender der Landesbank Baden-Württemberg und wurde 2016 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg von Ministerpräsident Kretschmann für seine Banksanierung ausgezeichnet.
Zuvor hatte Hans-Jörg Vetter die Bankgesellschaft/ Landesbank Berlin grundlegend saniert.

Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt

© Bundestag/Blanke

Prof. Dr. Maria Böhmer MdB ist Mitglied des Kuratoriums der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.
Von 2005 bis 2013 war sie Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration. In ihrer Zeit als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung konnte sie Erfolge wie die Integrationsgipfel, den Nationalen Aktionsplan Integration oder das Gesetz zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen erzielen. Seit 1990 ist Prof. Dr. Maria Böhmer Mitglied des Deutschen Bundestags.

Norbert Kunz, Geschäftsführer Social Impact gGmbH

© Hertie-Stiftung/Dubno

Norbert Kunz gehört zu den profiliertesten Sozialunternehmern in Deutschland. Seit über zwanzig Jahren berät und unterstützt er Existenzgründer und hat als Mitbegründer verschiedener Organisationen an der Entwicklung sozialer Innovationen mitgewirkt. Inzwischen existieren bundesweit Social Impact Labs, an denen Gründungsunterstützungsprogramme durchgeführt werden.

Rainer Höll, Führungsteam, Ashoka Deutschland

© Christian Klant

Seit 2010 ist Rainer Höll in diversen Funktionen für Ashoka tätig, der weltweit größten Förderorganisation für Social Entrepreneurship. Als Mitglied des Führungsteams baut er Brücken zwischen Stiftungen, Politik, Wohlfahrt und Social Entrepreneurs. Bevor Rainer Höll seinen "Master of Public Administration" in Cambridge (USA) absolvierte, arbeitete er u.a. als Projektleiter bei der Robert Bosch Stiftung sowie der Bertelsmann Stiftung.

Michael Löher, Vorstand Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

© Deutscher Verein

Der Deutsche Verein ist das gemeinsame Forum u.a. von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen Anbieter sozialer Dienste und von Vertretern der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Er begleitet und gestaltet durch seine Expertise und Erfahrung die Entwicklungen u.a. der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, der Sozial- und Altenhilfe, der Grundsicherungssysteme, der Pflege und Rehabilitation.“

Manfred Krupp, Intendant Hessischer Rundfunk

© Hessischer Rundfunk

Als Intendant arbeitet Manfred Krupp, Fernseh-journalist und seit über 30 Jahren für den hr tätig, daran, den Hessischen Rundfunk weiterhin zukunftsfähig aufzustellen. In seinen vorhergehenden Positionen als Fernsehdirektor und -chefredakteur hat Krupp das hr-fernsehen konsequent auf Hessen ausgerichtet. Die größte Herausforderung für die Zukunft sieht der Intendant im Wandel der Medienwelt und in der Digitalisierung. 2016 war er Juror beim Hessischen Integrationspreis.

Zohre Esmaeli, Model & Unternehmerin

© Zohre Esmaeli

Zohre Esmaeli ist eines der wenigen afghanischen Models weltweit. Aufgewachsen in Afghanistan, flieht sie 1999 mit ihrer Familie nach Deutschland. Ein Modelscout entdeckt sie und Zohre startet ihre internationale Karriere. Aktuell ist sie das Gesicht der Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“ als Nachfolgerin von Claudia Schiffer. Zohre hält Vorträge und hat schon viele eigene, soziale Initiativen wie den Verein „Afghanistan - Hilfe die ankommt e.V.“ oder das Integrationsprojekt „Culture Coaches“ ins Leben gerufen. Als Unternehmerin arbeitet Sie erfolgreich an ihrer eigenen Modelinie.

Firas Alshater, syrischer Schauspieler, Autor & YouTuber

© Jim Naughten

Firas Alshater lebt seit 2013 in Deutschland und seit 2016 sehr aktiv in den Deutschen Medien präsent. Bekannt geworden ist er mit seinem YouTube-Kanal „ZUKAR“ und seinem Buch „Ich komme auf Deutschland zu“. Firas Alshater wurde aufgrund regimekritischer Aussagen und Beiträge durch das Assad-Regime verfolgt, verhaftet, gefangen gehalten und gefoltert. 2012 musste er aus seiner Heimatstadt Damaskus in Syrien fliehen, lebte in der Türkei und floh schließlich nach Deutschland.

Pressemitteilungen

Pressestimmen

Podcast mit Anna Meister (ZuBaKa)

Wir schaffen das! - Wenn dieser berühmte Satz von Bundeskanzlerin Merkel als Ermutigung gemeint war, die Integration von Flüchtlingen als Aufgabe... mehr

Kontakt

Agata Werner
Leiterin
+49 30 22 05 603 - 19
WernerAghst.de

Pressekontakt

Gabriele Völcker
+49 69 66 07 56-101
kommunikationghst.de