Mit dem START-Stipendium die Zukunft gestalten

Seit über 15 Jahren fördert START herausragende junge Menschen mit Migrationsgeschichte. Mit einem dreijährigen Stipendienprogramm werden Jugendliche auf ihrem persönlichen und schulischen Weg finanziell und ideell unterstützt und zugleich motiviert, sich gesellschaftlich zu engagieren.

224 Jugendliche wurden zum Schuljahr 2017/18 neu in das Stipendienprogramm aufgenommen. Der Fokus bei der Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten lag dieses Mal auf der eigenen Migrationserfahrung. Zur Bewerbung aufgerufen waren motivierte Jugendliche, die erst seit max. fünf Jahren in Deutschland leben. Über 2.000 junge Menschen waren dem Aufruf gefolgt – ein Plus von über 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei deutschlandweiten Aufnahmefeiern – von Frankfurt, Düsseldorf und Bremen bis nach Berlin, Dresden und Lübeck – wurden die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten feierlich in das Programm aufgenommen.

Sie können sich auf drei Jahre voller spannender Workshops, Schreibwerkstätten, Bewerbungstrainings und vor allem auf wertvolle Kontakte freuen: Gemeinsam mit den Jugendlichen, die bereits gefördert werden, sowie den Alumni ist die START-Community auf 2.500 Personen angewachsen.



Neue Kooperation mit der Deutschlandstiftung Integration

Impulse für Vielfalt und Chancengleichheit setzen: Das ist das gemeinsame Ziel der START-Stiftung und der Deutschlandstiftung Integration. Was liegt da näher, als die Zusammenarbeit zu intensivieren. Vorgestellt wurde die neue Kooperation bei einem Termin im Kanzleramt, denn Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Schirmherrin der Deutschlandstiftung Integration. Gemeinsam möchten die beiden Stiftungen die Erfahrungen und Erfolgsgeschichten der geförderten jungen Menschen verstärkt in die Öffentlichkeit tragen. Dazu START-Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt: „Heute ist es wichtiger denn je, mit vereinter Kraft daran zu arbeiten, dass talentierte junge Zugewanderte ihr Potenzial entfalten können. Die Stipendiaten unserer Stiftungen sollen als das wahrgenommen werden, was sie sind: ein Schatz für unsere Gesellschaft.“

Weiterhin unterstützen 120 andere Partner wie Stiftungen, Kultusministerien, Kommunen, Privatpersonen, Unternehmen und Vereine die Arbeit der START-Stiftung und ermöglichen die Umsetzung des Programms.

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Grundschüler werden zu Hirnforschern

Warum hat unser Gehirn Falten? Welcher Bereich im Gehirn macht was? Das können bereits Grundschüler lernen, wenn das Wissen entsprechend aufbereitet wird. Mit dem Projekt Wir sind Hirnforscher! Herr Tie und seine Experimente hat die Hertie-Stiftung dies getan.

Mit Hilfe von ausleihbaren „Hirnforscherboxen“ können Lehrkräfte eine Unterrichtsreihe in Sachkunde zum Thema Gehirn besonders anschaulich durchführen. Highlight der Box ist der kleine Roboter Herr Tie: Er macht den Schülerinnen und Schülern das Gehirn als Schaltzentrale unseres Körpers begreifbar. Die Kinder schlüpfen selbst in die Rolle von Hirnforschern und finden durch eigenes Experimentieren die Antworten auf Fragen zum Gehirn. Die Lehrkräfte werden durch Arbeitsblätter, Anleitungen und weitere Materialien zum Experimentieren unterstützt.

Ein Konzept, das ankommt: Eine Evaluation bestätigte, dass die Grundschüler ein Verständnis der grundlegenden Funktionen des Gehirns erlangen und dass ihr Interesse an dem Thema steigt. Von den Lehrkräften, die an der Befragung teilgenommen haben, würden 78 % die Unterrichtsreihe weiterempfehlen.

Kein Wunder, dass immer mehr mitmachen möchten. Neben hessischen Schulen beteiligen sich seit letztem Jahr auch Schulen in Hamburg und Berlin. Möglich machen das die Schirmherrschaften des Senators bzw. der Senatorin sowie zahlreiche Partner, die vor Ort die Umsetzung realisieren oder durch ihre Drittmittel die Produktion weiterer Hirnforscherboxen finanzieren. Auch die hessischen Medienzentren, die die Ausleihe der Boxen in Hessen logistisch übernehmen, haben weiterhin eine tragende Rolle, und der hessische Kultusminister ist Schirmherr. Der Erfolg: Über 4.100 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen an über 80 Schulen wurden 2017 zu kleinen Hirnforschern.

>>> www.ghst.de/herr-tie