Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe

Eine chronische Erkrankung wie z.B. Multiple Sklerose, Alzheimer oder Parkinson, stellt die Betroffenen vor emotionale und praktische Herausforderungen, die im Austausch mit anderen oft besser bewältigt werden können. Aktivitäten von und mit Gleichgesinnten helfen vielen dabei, neuen Mut zu fassen und den Alltag besser zu bewältigen. Unsere Gesellschaft lebt vom Miteinander und von Vorbildfunktionen einzelner. Wir möchten daher Menschen belohnen, die sich mit Zeit, Geld, Kreativität und einer Menge persönlichem Einsatz für andere einsetzen.

Der Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe wird bereits seit 25 Jahren verliehen und ist eines der ältesten Projekte der Stiftung im Bereich Neurowissenschaften.

Das wollen wir erreichen

Mit dem Engagement-Preis würdigt die Stiftung Aktionen von Einzelpersonen oder Selbsthilfegruppen zugunsten neurodegenerativ oder MS-Erkrankter. Die Aktivitäten sollen möglichst kreativ, ungewöhnlich oder durch einen besonderen Zusammenschluss von unterschiedlichen Menschen geprägt sein. Die Größe des Projekts ist dabei weniger entscheidend als der Einsatz der Akteure.

Unter den bisherigen Preisträgern ist z.B. eine Journalistin, die einen MS-Podcast produziert. Oder eine Gruppe IT-Studenten, die gemeinsam mit Parkinson-Erkrankten ein trainierendes Videospiel entwickelt hat. Prämierte Aktionen schauen über den Tellerrand, machen anderen Betroffenen Mut, bauen Vorurteile ab und schaffen idealerweise Aufmerksamkeit.

Jury

  • Ein Vertreter der Hertie-Stiftung 
  • Ein Vertreter der Deutschen Alzheimer Gesellschaft 
  • Ein Vertreter der DMSG 
  • Ein Vertreter der Deutschen Parkinson-Vereinigung 
  • Ein externer Journalist: 2017 Viola Seiffe vom Hessischen Rundfunk

Die Preisträger

Die aktuellen Siegerprojekte finden Sie in der Box rechts.

Zu den Siegerprojekten der Vorjahre

Portrait eines Preisträgers: MS-Klettergruppe

Anlässlich des 25. Jubiläums unseres Engagementpreises im Jahr 2016 haben wir eine Gruppe besonderer Menschen portraitiert: In der Klettergruppe "MS on the rocks" treffen sich an MS erkrankte Menschen und klettern trotz ihrer Lähmungen, sogar trotz Abhängigkeit von Rollstuhl oder Rollator bis zu 10 Meter Wände hoch. Den Einsatz und das Engagement des Vereins haben wir ausgezeichnet.
Die Teilnehmer von "MS on the Rocks" sind ein ermutigendes Beispiel dafür, was trotz MS möglich ist und dass der Wille und Glaube an sich selbst Berge versetzen kann!

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