Hertie-Innovationskolleg

Center for Advanced Practitioners

Unsere Vision

Das Hertie-Innovationskolleg (HIK) leistet einen Beitrag zum Gelingen des Zusammenlebens in Europa. Es fördert zukunftsgerichtete Ideen und Projekte unterschiedlicher Reifestadien innerhalb unserer drei Rahmenthemen (s.u.). Über diesen Ansatz unterstützt das HIK „freie Denker und Denkerinnen“ bei der Weiterentwicklung der Ideen und Umsetzung der Projekte mit

  • Finanziellen Mitteln
  • Netzwerken
  • Beratung
  • Arbeitsumgebung
  • Synergien innerhalb der Kollegjahrgänge
  • Platzieren der Projekte und Personen über Themenforen

Unter dem Dach des HIK entwickeln die Kollegiatinnen und Kollegiaten ihre Ideen und bringen sie zur Umsetzung. Im besten Fall entstehen „Produkte“ mit großer gesellschaftlicher Wirkung und/oder Vorbildcharakter. Daher wirken im Hertie-Innovationskolleg Praktiker: Menschen, die konkret gestalten und Projekte umsetzen wollen.

Die drei Themenfelder des HIK sind

  • Zukunft der Demokratie, insbesondere im Verhältnis zu den Medien
  • Zukunft der Bildung, insbesondere im Kontext von benachteiligten gesellschaftlichen Milieus
  • Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts, insbesondere im Kontext von Migration und Integration

Der Sitz des HIK ist im Gebäude der Hertie School of Governance und des Standorts Berlin der Stiftung. Den Kollegiatinnen und Kollegiaten stehen zwei Co-Working-Räume zur Verfügung.

2016 startete das HIK mit seinem Pilotjahrgang.

Jahrgang 2018

Im Jahr 2018 nehmen zwei Kollegiaten ihre Projektarbeit im Hertie-Innovationskolleg auf: Marius Krüger, Initiator der Bürgerbeteiligungs-App „Democracy“ und Johannes J. Müller mit dem Projekt „CorrelAid“, einer Datenanalyselösung für Nichtregierungsorganisationen.

Marius Krüger möchte mit der Smartphone-App DEMOCRACY den Bürgern ermöglichen, per App aktiv in den Prozess der politischen Entscheidungsfindung einzugreifen. Indem alle Abstimmungsfragen des Bundestages mindestens 48 Stunden vor Abstimmung den Bürgern über die App gestellt werden und das Ergebnis der Bürgerabstimmung wiederrum den Politikern zur Verfügung gestellt wird, ist sichergestellt, dass die Repräsentanten in Berlin bereits vor ihrer Abstimmung wissen, wie ihre Bürger in der Fragestellung entschieden haben. Die App ermöglicht politische Teilhabe und soll Bürger und politische Vertreter näher zusammenführen.

Johannes J. Müller vergrößert ab 1. Juli 2018 mit dem Projekt CorrelAid den gesellschaftlichen Impact von Non-Profit Organisationen, indem er sie bei der professionellen Datenanalyse unterstützt. Die Digitalisierung lässt enorme Mengen an Daten in allen Lebensbereichen entstehen, für deren Auswertung es Non-Profit-Organisationen bisher jedoch, anders als dem Wirtschaftssektor, an Ressourcen und Expertise fehlte. Dieses Defizit soll durch die beratende Expertise des Projekts ausgeglichen werden und gleichzeitig ein Netzwerk geschaffen werden, dass den Grundstein einer gemeinwohlorientierten Generation von Datenanalysten legt.

Jahrgang 2017/18 II

Im Oktober haben drei neue Kollegiaten am Hertie-Innovationskolleg ihre Arbeit aufgenommen.

Silvia Hennig will mit "Neuland 21" soziale Innovationen für den ländlichen Raum entwickeln und so Abwanderung, Folgen des demografischen Wandels und Strukturschwächen entgegenwirken.

Stefan Mekiffer möchte mit "Refugee Open Cities (ROC)" Geflüchtete und Anwohner durch gemeinsames Verschönern von Flüchtlingsunterkünften zusammenbringen.

Marieke Schöning wird sich mit "Corporate Volunteering" beschäftigen, also mit dem sozialen Engagement von Mitarbeitern außerhalb der klassischen Unternehmensbelange.

Weitere Infos

Lesen Sie hier ausführlichen Flyer mit allen Infos über das Hertie-Innovationskolleg.

HIK-Flyer öffnen 

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