Jahresbericht 2018

Anstoßen.Bewegen.Wirken

Unser Jahresbericht 2018 in einer Zusammenfassung

das wichtigste aus der Projektarbeit und dem Vermögensmanagement

Vorwort von Frank-Jürgen Weise

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde, Förderer und Partner,

bei der Arbeit einer Stiftung ist es wichtig, sich zwischen den vielen Engagements, der Begeisterung für einzelne Projekte und Vorhaben und dem Alltagsgeschäft immer wieder zu erinnern, warum wir diese Arbeit machen, welchen Sinn und Zweck wir verfolgen und wie wir zur Wirkung kommen.

„Nah am Menschen“ zu sein, ist immer das Credo der Hertie-Stiftung gewesen, und so einfach das klingen mag, so herausfordernd ist es, dieses Versprechen einzulösen. Denn um nah an den Menschen zu sein, muss man immer wieder aufs Neue klären, was die Menschen in einer sich rascher verändernden Welt brauchen.

Unsere Antworten geben wir unter den Leitthemen „Gehirn erforschen“ und „Demokratie stärken“ unter anderem in unseren großen Engagements wie Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Hertie School of Governance, START-Stiftung, Jugend debattiert, Hertie-Innovationskolleg oder Deutscher Integrationspreis.

Wie wir dort durch herausragende Persönlichkeiten für andere wirken, möchte ich anhand einiger Beispiele illustrieren: Vier Ärzte des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung sind unter den Top-Medizinern im „Focus“-Gesundheitsranking; die Absolventin des Hertie-Innovationskollegs Anne-Marie Kortas ist nun zuständig für die Integrationsarbeit des Berliner Senats; der ehemalige Bundessieger von Jugend debattiert Michael Seewald wurde mit 29 Jahren der jüngste Theologieprofessor Deutschlands; die Siegerinnen des Deutschen Integrationspreises 2017 haben ihr Projekt „Bike Bridge“ im Jahr 2018 von Freiburg auf Frankfurt am Main und Stuttgart ausgeweitet.

Diese Liste ließe sich fortsetzen. Viele unserer Geförderten, Fellows und Alumni kommen in interessante Positionen, wo sie auch im Sinne der Hertie-Stiftung weiterwirken. Unser Netzwerk wächst und es trägt Früchte.

Damit das so bleibt, haben wir im Jahr 2018 neue Projekte gestartet oder vorbereitet. Für Schüler der Sekundarstufe I gibt es nun mit „Blue Brain Club“ ein digitales Lernspiel, mit dem sie im Unterricht die Funktionen des Gehirns begreifen können. Vom Vorstand beschlossen und in Vorbereitung ist die Hertie Academy of Clinical Neuroscience, ein neuartiger Forschungsverbund, in dem die besten jungen deutschen Neurowissenschaftler vernetzt und gefördert werden sollen. Der Deutsche Integrationspreis hat sich als Methode der Verbindung von Stiftungsförderung und Crowdfunding so bewährt, dass wir einen weiteren Wettbewerb mit dem Fokus Demokratie ins Leben rufen.

All dies ist immer nur möglich durch die Menschen, die sich mit Überzeugung und Leidenschaft für die Ziele der Stiftung einsetzen. Mein Dank gilt meiner Kollegin und meinen Kollegen im Vorstand, den Mitgliedern unseres Kuratoriums, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Partnern und allen Freunden und Förderern.

Dieser Jahresbericht erscheint sowohl online als auch gedruckt, die PDF der gedruckten Version können Sie weiter unten herunterladen.

Ich wünsche viel Freude bei der Lektüre.

Frank-Jürgen Weise
Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung

Das Jahr 2018 im Verlauf

2018 war für nahezu alle wichtigen Assetklassen kein gutes Jahr. Die konjunkturelle Einschätzung, insbesondere in Europa, verschlechterte sich im Jahresverlauf und aus dem politischen Bereich induzierte Irritationen taten ein Übriges. Folgend weiteten sich die Risikoaufschläge für die meisten Anlagen aus, vermeintliche Risiken rückten in den Fokus und viele Assetklassen erfuhren eine Bewertungskorrektur. Einzig Anlagen mit „Safe-Haven-Charakter“ wiesen trotz minimaler Kupons eine positive Performance auf. So sanken die Renditen für deutsche Staatsanleihen erneut, zum Jahresende lagen sie für alle Laufzeiten bis sieben Jahre im negativen Terrain. Aktienmärkte erklommen im Jahresverlauf oft neue Höchststände, verloren im Anschluss daran jedoch kontinuierlich. Der wichtigste deutsche Aktienindex (DAX) schloss das Jahr 2018 nahezu auf seinem Verlaufstief mit einem Verlust von rund 18 %. Weltweit ließen sich ähnliche Entwicklungen der Aktienmärkte beobachten, auch wenn die Verluste teilweise geringer ausfielen. 

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung konnte sich trotz eines breit diversifizierten Vermögens im Jahr 2018 den genannten Entwicklungen an den (Aktien-)Märkten nicht gänzlich entziehen. Die Assetallokation wurde im Detail angepasst, eine noch wirksamere Diversifikation war Hauptaugenmerk, zugleich wurden Aktienbestände teilweise gegen Kursverluste abgesichert. Dennoch schloss die Vermögensbewirtschaftung erstmals seit dem Jahr 2011 mit einer negativen Performance (Summe aus Wertveränderungen der Vermögensanlagen und vereinnahmten Erträgen). Mit -1,9 % lag dieser Jahreswert im für langfristige Kapitalanleger vertretbaren Rahmen. Für die Berechnung der Performance fließen neben realisierten auch nicht realisierte (negative) Wertänderungen ein und bilden damit das wirtschaftliche Ergebnis umfassend ab. Die negativen Wertänderungen einzelner Vermögenswerte wurden überwiegend nicht realisiert und reduzierten vorhandene Stille Reserven. 

In der handelsrechtlichen Sichtweise, nach der die testierte Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt wurde, überwiegen hingegen die realisierten Gewinne und laufenden Erträge. Schwankungen der Stillen Reserven werden nicht abgebildet. Die Summe der erwirtschafteten Mittel für 2018 lag bei erfreulichen 38 Mio. Euro. Sowohl die gemeinnützige Projektarbeit als auch der Stiftungsbetrieb konnten somit im geplanten Umfang voll umgesetzt werden. 

Für eine Stiftung ist die mehrjährige Betrachtung der Vermögensperformance zielführender, da Kapitalmärkte Schwankungen unterliegen und das Ende des Kalenderjahres einen zufälligen Abschnitt definiert. Sowohl über die letzten fünf Jahre als auch über die vergangenen 15 Jahre wurde eine annualisierte Performance aus der Vermögensanlage von 5 % erreicht. 

Performance der Vermögensanlage (in %) 

Anlagepolitik

Anlagepolitik

Das Vermögensmanagement hat die Aufgabe, das Stiftungsvermögen in seiner Substanz langfristig real zu erhalten und ausreichend Erträge zur Erfüllung des Stiftungszwecks zu erwirtschaften. Ferner sollen Schwankungen des Vermögenswertes auch über einen Konjunkturzyklus hinweg begrenzt werden. Deshalb erfolgt die Vermögensanlage nach dem Prinzip der Risikostreuung international diversifiziert in verschiedenen Assetklassen, Marktsegmenten und Währungen. 

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung finanziert ihre Projekte ganz überwiegend aus den Erträgen der Vermögensbewirtschaftung. Daher stellt die strategische Assetallokation des Stiftungsvermögens eine Kernherausforderung für den Stiftungserfolg dar. Die Allokationsentscheidungen werden in eigener Verantwortung getroffen. Hingegen ist die Abwicklung der Wertpapiertransaktionen über Fonds weitgehend ausgelagert. In Immobilienanlagen, die sich fast ausschließlich in Deutschland befinden, wird vornehmlich direkt investiert.

Angesichts des seit Jahren mageren Zinsniveaus bevorzugt das Vermögensmanagement Sachwertinvestments, die derzeit rund 2/3 des Anlagevolumens ausmachen (v.a. Immobilien, Aktien, Private Equity). Teile des Vermögens sind weiterhin in festverzinslichen Wertpapieren investiert. Dabei werden kurze bis mittlere Laufzeiten bevorzugt. Es wird selektiv in Unternehmensanleihen mit unterschiedlichen Bonitäten investiert, Euro-Staatsanleihen werden gemieden. Die festverzinslichen Papiere sind etwa zur Hälfte in Euro denominiert und weisen eine hohe Liquidität auf. Wertpapiere aus Emerging Markets und in US-Dollar begebene Papiere sind ebenso vertreten. Eine regelmäßige Überwachung der Anleiheemittenten ist im Risikomanagement von zentraler Bedeutung.

Die Immobilienanlagen tragen mit stabilen laufenden Erträgen und Wertsteigerungen zur langfristigen Verwirklichung des Stiftungszwecks und zur realen Sicherung der Vermögenssubstanz bei. Das Immobilienportfolio besteht – neben zwei eigengenutzten Immobilien in Frankfurt am Main – aus elf in Deutschland gelegenen Objekten mit vorwiegend gewerblicher Nutzung. Im Jahr 2018 wurden erneut nennenswerte Investitionen in Bestandsimmobilien getätigt, um die Attraktivität der Objekte zu steigern. Weiterhin ist die Stiftung über drei Beteiligungen an Fonds breit gestreut in Immobilien investiert. 

Der Anteil der Aktienanlagen lag 2018 bei durchschnittlich 30 % des Anlagevolumens. Neben bekannten Standardwerten (Large Caps) wird auch weltweit in kleine und mittlere Unternehmen investiert. Unter den Aktienanlagen werden auch „strukturierte Aktienprodukte“ subsumiert, in die je nach Volatilitätsniveau investiert wird. Hierdurch kann eine für Stiftungen vorteilhafte Begrenzung der Marktrisiken unter Aufgabe von maximalen Ertragschancen erreicht werden.

Seit vielen Jahren investiert die Stiftung in Private Equity, im Schaubild unter Alternative Anlagen gefasst. Die Beteiligungen sind geografisch, nach Größenklassen und Auflagejahren gestreut. Im Berichtsjahr wurden wieder selektiv neue Zusagen getätigt, die durch hohe Rückflüsse bestehender Investments finanziert wurden. Zum Jahresende waren rund 9 % des Anlagevolumens der Stiftung in Private Equity allokiert. Neben einer im Vergleich zu börsennotierten Aktien geringeren Volatilität zeichnet sich Private Equity durch höhere Erträge aus, die zur Verwirklichung des Stiftungszwecks genutzt werden. Darüber hinaus sind innerhalb der Alternativen Anlagen auch Infrastrukturinvestments und liquide Absolute-Return-Fonds enthalten. 

Das Vermögen ist zu rund 80% im Euro angelegt. Die übrigen Währungen, mehrheitlich der US-Dollar, stellen eine beabsichtigte Streuung dar, und haben im Berichtsjahr das Ergebnis positiv beeinflusst.

Vermögensaufteilung (per 31.12.2018)

Ausblick

Für alle Anleger, die konstante Zahlungen aus der Vermögensbewirtschaftung erzielen wollen, stellen mehrjährige Perioden mit niedrigen bis negativen Renditen auf festverzinsliche Wertpapiere große Herausforderungen dar. Höhere Volatilitäten in der Ergebnisentwicklung werden wahrscheinlicher, wenn der stabilisierende Cashflow auskömmlicher Kupons entfällt. Der reale Kapitalerhalt durch diese Anlageform ist nicht mehr möglich. Immobilien und Infrastrukturinvestments stellen in Zeiten niedriger Renditen für festverzinsliche Anlagen Alternativen dar, die Preisentwicklungen dieser Assetklassen setzt Portfolioergänzungen allerdings Grenzen. Auf mittlere Sicht bleiben Aktienanlagen ein wichtiges Element zur Zukunftssicherung einer Stiftung, trotz der zwischenzeitlichen Schwankungen der Marktpreise. 

Die Stiftung strebt aus der Vermögensanlage weiterhin eine annualisierte Performance um die 5 % an. Diese Zielmarke orientiert sich an einer Durchschnittsbetrachtung über mehrere Jahre, die in der Vergangenheit realisiert werden konnte. Eine sachwertorientierte Vermögensallokation wird unverändert favorisiert.  

Für das Geschäftsjahr 2019 sind Projektmittel von rund 26 Mio. Euro veranschlagt. Das Vermögensmanagement ist bestrebt, die entsprechenden Erträge zu erwirtschaften. Eine beständige Finanzierung der derzeitigen Projekte sollte aufgrund der soliden Finanzlage der Stiftung auch mittelfristig gesichert sein. 

Risikomanagement

Die Ergebnisse der Vermögensanlage sind zentraler Bestandteil der jährlich aktualisierten mehrjährigen Unternehmensplanung. Das Management von potenziellen Chancen und Risiken aus der Vermögensanlage ist somit wesentlich für den Stiftungserfolg und genießt die entsprechende Aufmerksamkeit der Organe.

Regeln zur Vermögensanlage ergeben sich aus den vom Vorstand beschlossenen „Grundsätze für die Vermögensanlage“, in denen Anteile für einzelne Assetklassen definiert sowie Einzelrisiken (z. B. Emittenten oder Währungsrisiken) limitiert sind. Die Vermögenspositionierung wird laufend überwacht und hinterfragt. Strategische Entscheidungen werden vom Vermögensmanagement vorbereitet und vom Anlageausschuss des Vorstandes entschieden. Dem Anlageausschuss, der zusätzlich zum Gesamtvorstand mehrmals im Jahr tagt, werden Sensitivitätsanalysen und Stressszenarien vorgelegt, um die Auswirkungen von Marktentwicklungen auf das Vermögen und die Erträge abschätzen zu können. Ein Ausschuss des Kuratoriums steht dem Vorstand speziell in Fragen der Vermögensanlage mit Rat zur Seite. Der Vorstand wird monatlich, das Kuratorium per Quartalsende mit einem detaillierten Bericht über die Vermögensanlage informiert.

Nach Umsetzung der Vorstandsbeschlüsse durch das Vermögensmanagement überwacht die Revision die Einhaltung der Limite und Vorgaben. 

Bilanz

Die Stiftung bilanziert nach Handelsrecht. Rund 93 % der Bilanzsumme entfallen auf langfristige Sach- und Finanzanlagen. In den Sachanlagen (157 Mio. Euro) sind überwiegend unsere Renditeimmobilien enthalten. Unter den Finanzanlagen werden die Anteile an Wertpapierfonds und Aktien (574 Mio. Euro) sowie die Beteiligungen an Unternehmen und Private-Equity-Fonds (102 Mio. Euro) ausgewiesen.

Das bilanzielle Eigenkapital der Stiftung stieg um 1,6 % und beträgt 796 Mio. Euro. Neben dem Grundstockvermögen betreffen wesentliche Teile die Rücklage aus Vermögensumschichtung (485 Mio. Euro), die sich 2018 netto um 8,6 Mio. Euro erhöht hat, sowie die Freie Rücklage (136 Mio. Euro), die 2018 mit 7 Mio. Euro dotiert worden ist. Der Mittelvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 3 Mio. Euro wurde für die Projektförderung verwendet. Verbindlichkeiten bestehen insbesondere für Förder- und Projektmittel (21,4 Mio. Euro) und gegenüber Kreditinstituten (67,6 Mio. Euro), die aus Immobilienfinanzierungen resultieren.

Das Ergebnis aus dem Vermögensmanagement liegt bei 37,5 Mio. Euro, leicht unter dem Vorjahreswert. Dabei sank die Summe der laufenden Erträge geringfügig gegenüber dem Vorjahr auf 27,2 Mio. Euro. Der Saldo aus realisierten Gewinnen und Verlusten aus Wertpapieren sowie Abschreibungen und Aufwertungen von Finanz- und Umlaufvermögen betrug 11,2 Mio. Euro. Die gesamten erwirtschafteten Mittel gingen um 6,3 Mio. Euro auf 38,4 Mio. Euro zurück. Neben den Nettoerträgen aus dem Vermögensmanagement sind darin auch die Fördermittelzuwendungen von Dritten enthalten.

Im Geschäftsjahr 2018 sind für die Verwaltung der Stiftung 2,5 Mio. Euro angefallen. Die Verwaltungskostenquote liegt mit 6,5 % auf einem niedrigen Niveau. Zur Berechnung werden die Verwaltungskosten ins Verhältnis zu der Summe der erwirtschafteten Mittel gesetzt. 

Die Summe der Projektmittel wurde im Jahr 2018 um 1,8 Mio. Euro auf den Betrag von 26,4 Mio. Euro erhöht. Die tatsächlichen Auszahlungen für Projekte, deren Höhe stark von den Mittelabrufen durch die Projektpartner abhängt, beliefen sich auf 21,5 Mio. Euro.

Die Position „Sonstiges Ergebnis“ enthält im Wesentlichen in früheren Jahren zugesagte, aber nicht voll verbrauchte Fördermittel. Diese Gelder werden dem Projektbereich zur weiteren Verwendung wieder zugeführt. 

Die Tabelle „Auszahlungen Projektmittel 2018“ zeigt die Mittelabflüsse für die größten Projekte. Zusätzlich sind für die Sach- und Personalmittel der Projektarbeit 4 Mio. Euro aufgewendet worden. 

Die Hertie-Stiftung hat in den Jahren 2014 bis 2018 insgesamt rund 118 Mio. Euro für Projekte ausgezahlt. Darin sind vonseiten Dritter erhaltene Mittel von 5,4 Mio. Euro enthalten. Zusätzlich haben die von der Stiftung gegründeten Institutionen (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Hertie School of Governance und START-Stiftung) Mittel in Höhe von zusammen 63 Mio. Euro eingeworben (siehe Grafik „Drittmittel“). Diese Drittmittel haben die Fortentwicklung der Projekte unterstützt und das Wirken der Stiftung weiter verstärkt.

Projektauszahlungen (in Mio. €)

Drittmittel 2014–2018 (in Mio. €)

Auszahlung Projektmittel 2018 (in T€)

Hertie School of Governance gGmbH6.269
START-Stiftung gGmbH3.158
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung3.112
Unterstützung von MS-Erkrankten647
Berliner Institut für empirische Integrations-
und Migrationsforschung
570
MS-Forschung (diverse Programme)567
Jugend debattiert/Jugend debattiert
international
532
Deutscher Integrationspreis510
Hertie-Senior-Forschungsprofessuren
Neurowissenschaften
406
Hertie-Innovationskolleg386
Starke Schule. Deutschlands beste Schulen,
die zur Ausbildungsreife führen
329
Neurowissenschaftliche Schulprojekte
(u. a. Wir sind Hirnforscher! & Blue Brain Club)
310
Hertie Alumniprogramm fellows & friends126
www.dasGehirn.info (Internetplattform)123
Eric Kandel Young Neuroscientists Prize &
Neurowissenschaftliche Veranstaltungen
der GHS
114
cortexplorer – Exzellenzprogramm für
neue Ansätze in der Hirnforschung
103
Sonstige Projekte326

Jahresabschluss

Bilanz31.12.1831.12.17
in T€in T€
Aktiva
Anlagevermögen833.535766.994
Sachanlagen157.367157.192
Finanzanlagen676.168609.802
Umlaufvermögen63.367116.902
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände1.0531.178
Wertpapiere des Umlaufvermögens16.6367.745
Liquide Mittel45.678107.979
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten60
Summe896.908883.896
Passiva
Eigenkapital796.350784.102
Grundstockvermögen163.152163.152
Rücklage aus Vermögensumschichtung485.252476.655
Freie Rücklage135.947128.947
Projektrücklagen/Mittelvortrag11.99915.348
Rückstellungen8.8387.222
Verbindlichkeiten91.55992.396
• aus zugesagten Förder- und Projektmitteln21.41519.453
• gegenüber Kreditinstituten67.59469.781
• sonstige2.5503.162
Passiver Rechnungsabgrenzungsposten161176
Summe896.908883.896
Ertrags- und Aufwandsrechnung20182017
in T€in T€
Erträge
Ergebnis aus dem Vermögensmanagement37.46843.740
• Ergebnis aus Wertpapieren / Geldmarktanlagen11.73019.678
• Ergebnis aus Immobilien / Immobilienfonds
(nach Abschreibungen und sonstigen Kosten)
3.190
 
727
 
• Ergebnis aus Private-Equity-Beteiligungen12.2798.209
• Ergebnis aus Vermögensumschichtungen11.23515.969
• Aufwendungen des Vermögensmanagements-966-843
Sonstige Erträge (inkl. Fördermittelzuwendungen)906920
Summe erwirtschaftete Mittel38.37444.660
Aufwendungen
Verwaltungsaufwendungen-2.497-2.359
Summe Projektmittel-26.400-24.700
Projektaufwendungen und Mittelzusagen-26.750-23.039
Saldo aus Einstellungen / Verbrauch / Auflösungen von Projektrücklagen*350-1.661
Sonstiges Ergebnis3.121309
Mittelvortrag aus dem Vorjahr3.0003.000
Restmittel zur Eigenkapitaldotierung15.59820.910
Saldo aus Einstellungen / Verbrauch / Auflösungen von Rücklagen*-15.598-17.910
• Freie Rücklage-7.000-5.000
• Rücklage aus Vermögensumschichtung netto-8.598-12.910
Mittelvortrag ins Folgejahr0-3.000
* Einstellung (–) / Verbrauch und Auflösung (+).

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Jahresbericht 2018

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