Pressemitteilung im Detail

Eine Pressemitteilung der Gemeinnützigen Hertie Stiftung

1. und 2. Juli in Frankfurt am Main: Einladung zum Demokratie-Kongress über Politik als Beruf

Spannende Diskussionen und Workshops unter dem Motto „Mehrheit.Macht.Mut“

Frankfurt 21. Juni 2022 – Die liberale Demokratie ist unter Druck. Das Vertrauen in die Politik bröckelt. Politikerinnen und Politiker werden nicht nur kritisiert, sondern oft auch verachtet, attackiert und bedroht. Gleichzeitig fehlt an vielen Stellen in der Politik kompetenter Nachwuchs. Zu viele Menschen fühlen sich im politischen Betrieb nicht vertreten. Parlamente, egal ob Kreistag, Landtag oder Bundestag, spiegeln in ihrer Zusammensetzung den gesellschaftlichen Wandel nicht ausreichend wider. Das Projekt Beruf:Politik der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung will dieser Entwicklung mit verschiedenen Veranstaltungen, Workshops und weiteren Aktivitäten entgegenwirken und über die Rolle und das Berufsbild der Politikerin und des Politikers in der Demokratie diskutieren und lädt ein zum:

Demokratie-Kongress „Mehrheit.Macht.Mut“
über Politik als Beruf
am 1. und 2. Juli 2022 in Frankfurt am Main
Paulskirche und Campus Westend der Goethe-Universität
(Eintritt frei)

In der Frankfurter Paulskirche diskutieren nach einer kurzen Einführung des Philosophen und Ex-Kulturstaatsministers Julian Nida-Rümelin mit ihm der Bundestagsabgeordnete Otto Fricke (FDP), die Schriftstellerin Nora Bossong („Die Geschmeidigen: Meine Generation und der neue Ernst des Lebens“) und der Journalist und Leiter des ZDF-heute-journals Wulf Schmiese folgende Fragen: Wie kann das Vertrauen in Parlamentarierinnen und Parlamentarier gestärkt werden? Wie können wieder mehr Menschen für ein Engagement in der Politik begeistert werden? Was muss geschehen, um der Entfremdung zwischen Politik und Bürger entgegenzuwirken?

Es moderiert Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin „Demokratie stärken“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung.

Am Samstag geht es auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt (IG-Farben-Haus) dann eher um praktische Fragen: In spannenden Diskussionen, Streitgesprächen und auch Workshops erwarten Sie hochkarätige Referentinnen und Referenten wie u.a.: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu dem Thema „Corona, Klima, Ukraine - Politik in der Krise“ sowie die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang, Paul Nolte, Professor für Neuere Geschichte an der FU Berlin, der ehemaliger Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Ana-Maria Trăsnea (SPD), Staatssekretärin in der Senatskanzlei Berlin, Andrea Römmele, Professorin und Politikwissenschaftlerin an der Hertie School of Governance, Raphael Brinkert, Agenturchef der Brinkert- Lück Creatives (entwickelte die SPD-Wahlkampagne 2022), der Leiter des Bereichs Öffentlichkeit und Nachhaltigkeit der Bayer AG Matthias Berninger, Caroline Weimann von Join Politics sowie Sabine Rödel, parteilose Bürgermeisterin von Bad Hindelang.

Das vollständige und aktuelle Programm finden Sie hier: www.ghst.de/kongress2022
Bitte hier zur Veranstaltung anmelden.

Gern vermitteln wir Ihnen Interviews mit Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung im Programmbereich „Demokratie stärken“ sowie Christoph Seils, Projektleiter Beruf:Politik.     

Wir freuen uns auf Sie in Frankfurt am Main! 

Pressekontakt                    
Gemeinnützige Hertie-Stiftung                
Julia Ihmels | Kommunikation                    
Tel. 069/660 756-162                    
ihmelsj@ghst.de                    

Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Mona Mann | Kommunikation
Tel. 069/660 756-157     
mannm(at)ghst.de

Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung 
Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Im Fokus stehen dabei immer der Mensch und die konkrete Verbesserung seiner Lebensbedingungen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. Der Name „Hertie“ geht zurück auf Hermann Tietz, Mitbegründer des gleichnamigen Warenhauskonzerns zum Ende des 19. Jahrhunderts.   www.ghst.de