Veranstaltungsreihe

Hirnerkrankungen – Wo stehen wir?

Die steigenden Zahlen an Gehirnerkrankungen vor allem aufgrund des demografischen Wandels stellen unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Je früher wir uns mit diesen komplexen Sachverhalten auseinandersetzen, desto mehr Spielraum bleibt für ein Gegensteuern.

Die Veranstaltungsreihe „Hirnerkrankungen - wo stehen wir?“ ist eine Kooperation der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Vorträge führender Neurowissenschaftler informieren über die verbreitetsten Erkrankungen des Gehirns, ihre gesellschaftliche Relevanz und geben Impulse für die Auseinandersetzung. Die anschließende Gesprächsrunde mit Persönlichkeiten aus Politik, Praxis und Wissenschaft setzt sich vor allem mit den gesellschaftlichen Aspekten der Krankheiten auseinander.

Die Vorträge und Podiumsdiskussionen werden aufgezeichnet und sind hier abrufbar. Zum jedem Vortrag gibt es einen Begleitartikel in der FAZ.

Vorträge und Podiumsdiskussionen

Schädel-Hirn-Trauma, Vortrag in Frankfurt, 18.06.2018

Prof. Dr. Peter Biberthaler
Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie, Klinikum Rechts der Isar

Thema: "Licht ins Dunkel - Schädel-Hirn-Trauma"

Hier können Sie die Einladung zur Veranstaltung lesen.

Ort: Hörsaal 3 in Haus 23, Theodor-Stern-Kai 7, Uniklinikum Campus Niederrad, 60596 Frankfurt

18. Juni 2018, 18:15 Uhr

Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann
Abt. Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie, Sozialpädiatrie, Universität Tübingen

Thema: Angeborene Störungen - was passiert wann, und wie sind die Folgen? 

Ort: Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I), HS 1010, 20 Uhr c.t.

Vortrag von Prof. Sebastian Rauer 
Klinik für Neurologie und Neurophysiologie, Universität Freiburg

Thema: Lyme Neuroborreliose – Kontroverse um Symptomatik, Diagnostik und Therapie

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltungsreihe in Freiburg

Ort: Universität Freiburg, Kollegiengebäude I (KG I), HS 1010, 20 Uhr c.t.

Begleitartikel lesen:
Diese heimtückische Röte (FAZ)

Vortrag von Prof. Heinz Wiendl
Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie, WWU Münster

Kinofilm · „Auf das Leben!“ Ort: Schlosstheater, Melchersstr. 81, Münster

Beginn 11:00 Uhr, Einlass 10:45 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Herta Flor
Wissenschaftliche Direktorin, Institut Neuropsychologie und Klinische Psychologie, ZI

Begleitartikel lesen:
Diese hässliche Narbe im Kopf (FAZ)

Hier können Sie sich den Flyer ansehen.

Vortrag von Prof. Matthias Endres
Charité Universitätsmedizin, Berlin

Begleitartikel lesen:
Zuerst gilt es, keine Zeit zu verlieren (FAZ) 

Podiumsrunde: Wer soll das alles bezahlen?

Im Zuge der Überalterung unserer Gesellschaft werden die Kosten für Betreuung, Pflege und Reha alter Menschen explodieren. Welche Konzepte und Maßnahmen sind nötig, um angemessene und zugleich finanzierbare Lösungen zu finden?

Mit Dr. Isabella Erb-Herrmann, Bevollmächtigte des Vorstands AOK Hessen, Prof. Thomas Kolb, Studiengangsleiter Gesundheitsökonomie Hochschule RheinMain, Wiesbaden, Prof. Christof Mandry, FB Kath. Theologie, Goethe-Universität Frankfurt und Gisela Stang, Bürgermeisterin Kreisstadt Hofheim am Taunus.

Diskussion als Video ansehen: Mitschnitt

Vortrag von Professorin Dr. Dipl.-Theol. Christine M. Freitag
Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Autismus-Therapie- und Forschungszentrum, Universitätsklinikum Frankfurt

 
"Autistische Störungen: Ursache – Diagnostik – Therapie"
Der Vortrag beginnt mit der Beschreibung des Krankheitsbildes der Autismus-Spektrum-Störung. Empfehlungen für die Diagnostik werden dargestellt und erklärt. Ferner werden aktuelle Therapieverfahren vorgestellt, die in Deutschland verfügbar sind. Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von diagnostischen Verfahren und Therapien von
Patienten mit Autismus-Spektrum-Störungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.

Begleitartikel zum Vortrag lesen: 
Wenn die Weichen falsch gestellt sind (FAZ)

Vortrag von Prof. Dr. med. Falk Kiefer:
Direktor der Klinik für abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, hat den Lehrstuhl für Suchtforschung an der Universität Heidelberg

Der Vortrag fand im Rahmen des "Geist Heidelberg -International Science Festival" in Heidelberg statt.

Prof. Dr. Falk Kiefer hielt den Vortrag am 31.01.2018 in Mannheim erneut.

Begleitartikel zum Vortrag lesen: 
Suchtlöscher (FAZ)

Vortrag von Prof. Thomas Brandt
Klinikum Großhadern, LMU München

Begleitartikel lesen:
Außer Balance (FAZ)

Podiumsdiskussion: Lass, ich kann das noch alleine!
Selbstständigkeit im Alter kann vieles sein: alleine duschen, sich selbst versorgen oder auch weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Was zeichnet sie aus, warum ist sie uns so wichtig und wie können wir sie verlängern?

Mit Prof. Barbara Klein, Forschungsgruppe Assistive Technologien, Frankfurt UAS, Prof. Johannes Pantel, Leiter Abteilung für Altersmedizin, Goethe Universität Frankfurt, Prof. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Rita Wagener, Angehörigenbetreuung Demenz, Caritas Verband Frankfurt e.V.

Podiumsdiskussion als Video ansehen: Mitschnitt

Vortrag von Prof. Andreas Meyer-Lindenberg
Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorstandsvorsitzender, ZI

Begleitartikel zum Vortrag lesen:
Wie viel Spaltung verträgt eine einzelne Seele? (FAZ) 

Hier finden Sie den Flyer

Vortrag von Prof. Wolfgang Wick
Universitätsklinikum Heidelberg

Begleitartikel der FAZ lesen:
Warum spricht der Krebs mit dem Kopf?

Podiumsdiskussion: Wann darf ich endlich sterben?
Wenn das pure Dasein zu beschwerlich wird, der Lebenswille schwindet, dann taucht diese Frage häufig auf. Wie können ihr die Betroffenen selbst und auch das Umfeld begegnen? Was bedeutet Sterbehilfe und wie kann sie gestaltet werden?

Mit Pfarrer Reinhold Dietrich, Seelsorger, evang. Hospiz Frankfurt, Dr. Hella Dietz, Soziologin und system. Familientherapeutin und PD Dr. med. Rupert Püllen, Past President der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie e.V.

Podiumsrunde als Video: Mitschitt

Vortrag von Prof. Thomas Gasser
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Tübingen

Begleitartikel der FAZ lesen:
Das Zittern hat eine Geschichte (FAZ)

Podiumsdiskussion: 2 ZKB für 80+ gesucht!
Zuhause ist es doch am schönsten - aber wie lange können wir im Alter dort bequem und sicher wohnen bleiben? Was gibt es für andere adäquate Wohnformen und wann sollte man sich um konkrete Alternativen kümmern?

Mit Hans-Peter Hellmanzik, Demenzdorf Bad Bevensen e.V., Prof. Thomas Meurer, MEURER Architektur + Stadtplanung, Frankfurt, Prof. Frank Oswald, Interdisziplinäre Alternswissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt und Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D. von Bremen.

Podiumsrunde als Video ansehen: Mitschnitt

Vortrag von Prof. Andreas Reif
Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Universitätsklinikum Frankfurt

Veranstalter: LWL-Universitätsklinikum Bochum der Ruhr-Universität Bochum, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin im LWL-Psychiatrie-Verbund Westfalen

Begleitartikel zum Vortrag lesen: 
Rumzappeln ist kein Psychozeug (FAZ)

Vortrag von Prof. Ulrich Hegerl
Universitätsklinikum Leipzig

Begleitartikel zum Vortrag lesen:
Kein Boden mehr unter den Füßen? (FAZ)

Podiumsdiskussion: Macht Altern krank?
Mit zunehmenden Alter nehmen die Beschwerden zu. Manches ist völlig normal, anderes jedoch Anzeichen einer Erkrankung. Wie kann man das Beste aus der eigenen Lebenssituation machen und sich möglichst lange fit halten?

Mit Dr. Ernst Gerhardt, Stadtkämmerer a.D., Frankfurt, Dr. Hajo Schumacher, Journalist und Autor von „Restlaufzeit“, Prof. Hans-Werner Wahl, Stellv. Direktor Netzwerk Alternsforschung, Universität Heidelberg und Prof. Christian Winter, Vorsitzender U3L, Goethe-Universität Frankfurt.

Podiumsdiskussion als Video ansehen: Mitschnitt

Vortrag von Prof. Mathias Jucker
Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Tübingen

Begleitartikel lesen:
Warum wir Alzheimer immer noch nicht heilen können (FAZ)

Podiumsdiskussion: Mit 80 nicht mehr „volljährig“?
Es kommt der Moment, in dem es vielleicht besser ist, wenn andere die Verantwortung für das Tun übernehmen, man Führerschein und Kontovollmacht abgeben sollte. Wie sieht es die Gesetzgebung vor und
was bedeutet dieser Schritt?

Mit Axel Bauer, Leiter Betreuungsgericht Frankfurt, Jürgen Frank, Betreuer Bürgerinstitut e.V., Frankfurt und David Sieveking, Filmemacher und Autor „Vergiss mein nicht“.
Podiumsdiskussion als Video ansehen: Mitschnitt

Vortrag von Prof. Dr. med. HC Diener
Neurologe, Essen

Beitrag lesen:
Warum die Migräne so oft missgedeutet wird (FAZ)

Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten der Migräne und anderer Kopfschmerzerkrankungen

Kontakt

Dr. Emanuela Bernsmann
+49 69 66 07 56-188
BernsmannEghst.de

Pressekontakt

Julia Ihmels
Teamleitung
+49 69 66 07 56-162
IhmelsJghst.de