Mit kafka, dem »Kommunalen Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker« hat die Hertie-Stiftung ein Modellprojekt für Städtepartnerschaften und zugleich eine einzigartige zweimonatige Fortbildung in europäischen Partnerstädten entwickelt. In den Jahren 2003 bis 2008 haben über 350 Studenten aus den Städten Frankfurt, Leipzig, Krakau, Danzig, Prag, Brünn und Budapest an dem Programm teilgenommen.
Die ehemaligen kafka-Teilnehmer wurden Anfang 2009 in die Alumniarbeit des Bereichs "Stipendienprogramme" aufgenommen. Bewerbungen für das kafka-Programm sind nicht mehr möglich.
Stimmen zum Projekt:
kafka ist für mich... Kenntnisse, Aktivitäten, Fähigkeiten, Know-how, Arbeit! Anna Maria Puchala aus Danzig: Controlling im Gewandhaus Leipzig
Wir sollten Eisbrecher sein und den Weg ebnen. Das ging leichter als wir dachten. Tilman Krömmelbein aus Frankfurt: Referat für Europäische Integration der Stadt Krakau
Bei meinem Praktikum im Rahmen des kafka-Programms habe ich selbst aktiv viel beitragen können. Ich habe den Eindruck gewonnen, man kann die Welt doch verändern!
Jan Patera aus Prag: Amt für multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt
Am Schluss war Herr Patera so weit, dass er eine Urlaubsvertretung selbständig übernehmen konnte. Wir hätten ihn auch ganz dabehalten. Dr. Albrecht Magen, Frankfurter Stadtrat für Integration
Auch wir Mentoren profitieren von diesem Austausch. Für uns sind es die anderen Erfahrungen der Praktikanten und die Fragen, die gestellt werden, die uns lernen lassen. Nach ihrer Zeit bei uns gehen die Praktikanten vielleicht mit einer neuen Vorstellung ihres Arbeitsfeldes nach Hause - und mit einer Vision ihrer persönlichen Zukunft, die bisher außerhalb ihrer Vorstellung war. Peter Buchholz, im Bild mit seiner Praktikantin Lucie Stanclova aus Prag im Stadtplanungsamt Frankfurt
kafka ist für mich... Kenntnisse erwerben, Arbeitsperspektiven, Fremdsprachen lernen, Kulturelle Unterhaltungen, Andere Erfahrungen. Marta Lipinska aus Danzig: Leipziger Jugendamt
Was habe ich gelernt? Das wichtigste: Sehr viel hängt von mir selbst ab, von meiner Motivation, von meinem Engagement. Agnieszka Chlopek aus Krakau: Fraport AG