Abgeschlossene Projekte

Arbeit und Alter

„Arbeit und Alter“ war eine Weiterentwicklung des Engagements der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung im ehemaligen Themenfeld „Beruf und Familie“ mit dem Ziel, einen fließenderen Übergang zwischen Erwerbsarbeit und Ruhestand zu schaffen. Realisiert wurden eine GfK-Umfrage zu Diskrepanzen zwischen den Vorstellungen der Arbeitgeber und den Wünschen der Arbeitnehmer sowie ein Ideenwettbewerb, um diese Diskrepanzen zu verringern.

Auryn

Von 1998 bis 2004 wurde das Projekt „Auryn“ für Kinder psychisch kranker Eltern gefördert. Wenn ein Elternteil eine psychische Erkrankung hat, fühlen sich Kinder oft verunsichert und überfordert. Das Projekt der Hertie-Stiftung hat durch ein ambulantes pädagogisch-therapeutisches Angebot geholfen, die Kinder vor seelischen Störungen zu bewahren. Seit 2004 fördert die Stiftung Waisenhaus das Projekt in größerem Umfang weiter.

www.waisenhaus-frankfurt.de

Beruf und Familie

Die berufundfamilie gGmbH wurde 1998 von der Hertie-Stiftung gegründet, um alle Aktivitäten der Stiftung im gleichnamigen Themenfeld zu bündeln. Zentrales Angebot an alle privaten und öffentlichen Institutionen sind das audit berufundfamilie sowie das audit familiengerechte hochschule für Fachhochschulen und Universitäten. Seit 2016 führt das Unternehmen berufundfamilie Service GmbH den gesamten Prozess von der Auditierung bis zur Zertifizierung durch, wobei die Hertie-Stiftung als Kontrollinstanz fungiert.

www.berufundfamilie.de

BRIE - Bulgarisch-Rumänisches Interuniversitäres Europazentrum

Von 2002 bis 2006 förderte die Hertie-Stiftung das Bulgarisch-Rumänische Interuniversitäre Europazentrum BRIE in Giurgiu und Rousse, das erste grenzübergreifende Hochschulprojekt Südosteuropas. Seit dem Wintersemester 2002/2003 bietet es Masterkurse in „European Studies“ und „Public Administration“ an. Die Hertie-Stiftung begleitete das Projekt mit der Vergabe von Stipendien und der Unterstützung eines BRIE-Koordinationsbüros am Zentrum für Europäische Integrationsforschung in Bonn.

brie.uni-ruse.bg  

Deutsch-Olympiade

Zwischen 2005 und 2009 wurde die Deutsch-Olympiade als bundesweiter Wettbewerb durchgeführt – mit zuletzt über 44.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 aller Schulformen trainierten in den fünf Disziplinen Reimen, Umschreiben, Erzählen, Erklären und Darstellen und traten als Vierer-Teams im Wettbewerb gegeneinander an.

Deutsch & PC

Von den Schuljahren 2001/2002 bis 2010/2011 unterstützte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium, was das Projekt nun in alleiniger Trägerschaft fortführt, „Deutsch & PC“. Das Projekt soll Zuwandererkinder in der Grundschule intensiv darin unterstützen, die deutsche Sprache zu erlernen. Zunächst an drei Frankfurter Grundschulen erprobt, wurde es ab 2004 sukzessive an über 70 hessischen Grundschulen mit hohem Zuwandereranteil eingeführt.

Mehr zum Projekt

ear – Europäische Akademie der Regionen

Von 2005 bis 2008 wirkte die Hertie-Stiftung als Mitbegründer und Umsetzer an dem Projekt „ear“ mit. Gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen wurde die Europäische Akademie der Regionen (ear) gegründet und als Plattform für regionale Kooperation zwischen Deutschland und Ländern Osteuropas wie Polen, Ukraine und Weißrussland genutzt. Die Hertie-Stiftung hat das Projekt mit 1,5 Mio. Euro finanziert und koordinierte Partner und Programmdurchführung. 

Erste Schritte

Bis 2015 hat die Hertie-Stiftung das Modellprojekt „Erste Schritte“ gefördert. Das Projekt soll die soziale Integration von Kleinkindern aus Familien mit Migrationshintergrund nachhaltig unterstützen. Ab Mai 2015 wurde das Projekt übergeben und unter dem Namen "Jasmin – Zwischen Traum und Trauma" mit der Unterstützung von Aktion Mensch weitergeführt. Außerdem wurden mithilfe finanzieller Unterstützung durch das Hessische Sozialministerium auch traumatisierte Flüchtlinge aufgenommen.

ffm – Förderkurse für junge Migranten

Von 2005 bis zum Sommer 2010 förderte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung das Modellprojekt „ffm“, welches sich an Frankfurter Migrantenkinder richtete. Angesiedelt an der Goethe-Universität sollte das Projekt diese Kinder unentgeltlich in Kleingruppen sowohl sprachlich als auch fachlich fördern, sodass ihnen der Übergang von einer Schulform zur nächsten erleichtert und mögliche Sprachbarrieren überbrückt würden.

ffm an der Goethe-Universität

FIAS – Frankfurt Institute for Advanced Studies

Das „Frankfurt Institute for Advanced Studies" (FIAS) erforscht die Strukturbildung und Selbstorganisation komplexer Systeme, wobei das Gehirn ein zentraler Forschungsgegenstand ist. Ziel ist das Verständnis der Organisationsprinzipien atomarer Formationen, zellulärer Komplexe und molekularer Netzwerke mithilfe von Methoden aus der Physik, Chemie, Biologie und Informatik. Für den Aufbau des neurowissenschaftlichen Bereichs hat die Hertie-Stiftung rund 3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Fit für die Kita!

Im März 2011 bot die Stiftung erstmalig ihr Pilotprojekt „Fit für die Kita!“ in Hessen an. Das dreitägige Berufsorientierungsseminar richtete sich an 30 angehende ErzieherInnen mit Migrationshintergrund. Im Frühsommer 2012 wurde das Projekt auf den Raum Ludwigshafen erweitert. Ende 2013 hat der Landkreis Mayen-Koblenz das Projekt in Eigenregie unter Beratung der Hertie-Stiftung umgesetzt.

Der Projekt-Leitfaden bündelt die Erfahrungen und kann ggf. für einen Projekttransfer genutzt werden.

frühstart

2004 bis Ende 2016 wurde das Programm „frühstart“ in Hessen von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung mitaufgebaut und gefördert. Das Projekt unterstützte Kitas, in denen bildungsferne Familien sowie unterschiedliche Sprachen und Kulturen aufeinandertrafen. 2012 wurde „frühstart“ in Rheinland-Pfalz und 2014 in Nürnberg eingeführt und verankert.

Die Praxisbroschüre bündelt die Erfahrungen aus dem Projekt und kann ggf. auch für einen Projekttransfer genutzt werden.

Gastdozentenprogramm

Von 2002 bis 2006 förderte die Gemeinnützige Hertie-Stiftung in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt das Gastdozentenprogramm: Dieses richtete sich an Nachwuchswissenschaftler und erfahrene Hochschullehrer aller Fachrichtungen aus den Ländern Mittel- und Osteuropas und ermöglichte zwei Gastdozenturen pro Semester.

Hertie-Exzellenzprogramm Neurowissenschaften

Das Programm unterstützte exzellente Neurowissenschaftler, die aufgrund rechtlicher Besonderheiten ihre wissenschaftliche Laufbahn nicht bzw. nur unter großen Erschwernissen fortführen können.

Hertie Fellowship

Das Hertie Fellowship für Hertie-Alumni (ehemalige Hertie-Stipendiatinnen und -Stipendiaten) setzt neue Akzente im Bereich der Alumni-Förderung: Es verfolgt – jenseits der klassischen Karriereplanung und fachgebundener Weiterbildung – einen persönlichkeitsbildenden Ansatz.

Hertie-Stipendien an der Hertie School of Governance

In den Jahren 2006 bis 2010 ermöglichte die Hertie-Stiftung durch die Vergabe von Voll- und Teilstipendien herausragenden Studierenden eine Teilnahme am MPP-Programm. Das MPP-Programm, kurz für den Studiengang „Master of Public Policy“ , wird von der Hertie School of Governance als erster privater Hochschule in Deutschland als zweijähriger englischsprachiger Studiengang angeboten.

Hertie-Stipendien am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung

Flankierend zu ihren Aktivitäten im Bereich Neurowissenschaft förderte die Hertie-Stiftung Doktoranden am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) in Tübingen durch die Vergabe von Stipendien.

Hertie-Stipendienprogramm am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas (BKVGE)

Zwischen 2004 und 2010 vergab die Hertie-Stiftung im Rahmen des Stipendienprogrammes am Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas Stipendien an besonders qualifizierte Historiker aus mittel- und osteuropäischen Staaten, die in Berlin promovierten.

Hertie-Stipendienprogramm für Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaftler an den Universitäten Bamberg und Chemnitz

Zwischen 2006 und 2008 förderte die Hertie-Stiftung mit ihrem Stipendienprogramm an den Universitäten Bamberg und Chemnitz besonders qualifizierte Studierende, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler aus Mittel-, Ost- und Südeuropa, die den europäischen Integrationsprozess und den Dialog zwischen Deutschland und ihren Heimatländern mitgestalten wollten. Dabei standen die Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften im Mittelpunkt.

Hessischer Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre

2007 wurde der Hessische Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre erstmals gemeinsam mit dem Land Hessen ausgerichtet und war bundesweit der höchstdotierte Landespreis für exzellente Leistungen in der Ausbildung, Beratung, Betreuung und Prüfung von Studierenden. Mit dem Preis würdigte die Hertie-Stiftung bis 2013  die Entwicklung und Umsetzung von zukunftsweisenden Lehrkonzepten.

Hirnforschung, was kannst du? Potenziale und Grenzen

Von 2014 bis 2015 wurde die Veranstaltungsreihe „Hirnforschung, was kannst du? Potenziale und Grenzen“ von der Hertie-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit Unterstützung thematisch passendender Kooperationspartner ausgerichtet. In der Reihe beleuchteten renommierte Hirnforscher aus den unterschiedlichsten Disziplinen Erfolge, Chancen und Risiken der Neurowissenschaft in gesellschaftlich relevanten Feldern.

Horizonte-Stipendienprogramm

Von 2008 bis 2017 wurde das Horizonte-Stipendienprogramm von der Hertie-Stiftung realisiert. Es unterteilte sich in zwei Bereiche: Das Programm für Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund und das Programm für angehende Erzieherinnen und Erzieher. In Hamburg konnte das Horizonte-Programm für angehende Lehrkräfte erfolgreich in lokale Strukturen übergeben werden. Seit 2016 wird dort das Programm von der Claussen-Simon-Stiftung zusammen mit der Jürgen Sengpiel Stiftung und der Dürr Stiftung fortgeführt.

inims – Institut für Neuroimmunologie und Klinische Multiple-Sklerose-Forschung

Ein integriertes Behandlungs- und Forschungszentrum mit Brückenschlag zwischen grundlagenwissenschaftlicher und klinischer Forschung im Bereich der Multiplen Sklerose – das ist das Konzept des Instituts für Neuroimmunologie und Klinische Multiple-Sklerose-Forschung in Hamburg, das die Hertie-Stiftung mit etabliert hat. Ziel des Instituts ist es, neue Therapien für alle Stadien und Verlaufsformen der Multiplen Sklerose zu entwickeln.

zum Institut

Innovationspreis für Menschen mit Behinderung

Von 2005 bis 2007 hat die Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Stiftung MyHandicap gGmbH den mit 10.000 Euro dotierten „Innovationspreis für Menschen mit Behinderung“ verliehen. Ausgezeichnet wurden technische Neuerungen mit Vorbild-Charakter, die den Alltag von Menschen mit einer neurologischen Erkrankung oder Verletzung erleichtern.

Institut für Rekonstruktive Neurobiologie & Stiftungsprofessur Bonn

Zur Förderung der Forschung im Bereich des Zellersatzes im Gehirn wurde mit Fördermitteln der Hertie-Stiftung das Institut für Rekonstruktive Neurobiologie an der Universität Bonn gegründet. Zusätzlich hat die Stiftung das Institut mit zwei Stiftungsprofessuren ausgestattet: Dem Lehrstuhl für „Rekonstruktive Neurobiologie“ und „Neurale Regeneration“. Beide Stiftungsprofessuren wurden durch die Universität Bonn verstetigt. 

kafka

In den Jahren 2003 bis 2008 hat die Hertie-Stiftung mit kafka, dem „Kommunalen Austausch für Fortbildung und Kooperation junger Akademiker“, ein Modellprojekt für Städtepartnerschaften und zugleich eine einzigartige zweimonatige Fortbildung in europäischen Partnerstädten entwickelt. Die ehemaligen kafka-Teilnehmer wurden Anfang 2009 in die Alumniarbeit von "fellows & friends" aufgenommen. 

Kinder lernen mitzureden mit Tabaluga tivi

Von 2006 bis 2010 wurde die Unterrichtsreihe erst in hessischen Grundschulen und schließlich bundesweit angeboten. Für das Modellprojekt „Kinder lernen mitzureden mit Tabaluga tivi“ hatten Hertie-Stiftung und ZDF tivi gemeinsam eine Unterrichtsreihe entwickelt, die Grundschüler in ihrer sprachlichen und sozialen Kompetenz fördert.

KOMM – ein Präventionsprojekt gegen Schulverweigerung

Die Hertie-Stiftung hat das Projekt KOMM von 2002 bis 2005 finanziert und begleitet, da in Deutschland die Zahl der Schulverweigerer stetig gewachsen ist. KOMM setzt frühzeitig an und bietet in Darmstadt und Frankfurt Anlaufstellen für Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten in der Schule. Seit 2005 wird es von den Städten Darmstadt und Frankfurt getragen. 
www.komm-cjd.de  

Kooperation mit der Myelin Repair Foundation

In den Jahren 2013 bis 2015 hat sich die Hertie-Stiftung in Kooperation mit der amerikanischen Myelin Repair Foundation (MRF) auf dem Gebiet der MS-Forschung für eine stärkere und frühzeitige Vernetzung der Grundlagenforschung und ihrer praktischen Anwendung durch die Pharmaindustrie eingesetzt. Ziel war es, eine schnellere Medikamenten-Entwicklung voranzutreiben, wofür eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten entlang der Prozesskette nötig ist.
http://www.myelinrepair.org/

Schülerprojekt mit Tageszeitungen

In den Jahren 2016 und 2017 initiierte die Hertie-Stiftung gemeinsam mit dem medienpädagogischen IZOP-Institut in Aachen ein Projekt mit jeweils 30 Gymnasialklassen und zehn deutschen Tageszeitungen mit dem Ziel, jungen Menschen Kompetenz im Umgang mit Zeitungen zu vermitteln. Die Themen "Nächste Generation: Europäer?!" (2017) und „Angekommen - und willkommen!?“ (2016) nutzten die medialen und pädagogischen Chancen der Inhalte, um junge Menschen zu motivieren, sich mit Politik auseinander zu setzen, und ihnen über eigene journalistische Beiträge eine Stimme in der Diskussion der Themen zu verleihen.

stark! Verantworte Deine Zukunft

Von 2009 bis 2015 hat sich die Hertie-Stiftung mit „stark! Verantworte Deine Zukunft“ dafür eingesetzt, dass benachteiligte Schüler im Übergang von der (Haupt-)Schule in eine Ausbildung die für sie passende Unterstützung erhalten. Nach der Beendigung 2015 wurde bei „Starke Schule“ die professionsübergreifende Zusammenarbeit in der kommunalen Bildungslandschaft fortführend stärker in den Fokus gerückt.

Städel Museum Erweiterungsbau

Von 2007 bis 2012 wurde das Frankfurter Städelmuseum ausgebaut und erhielt dadurch 3.000 qm neue Ausstellungsfläche für Kunst nach 1945. Die Hertie-Stiftung hat den Neubau mit 7 Millionen Euro unterstützt und damit den finanziellen Grundstein für die Städel-Erweiterung gelegt. Der unterirdische Anbau wurde im Februar 2012 fertiggestellt.
www.staedelmuseum.de/de

Stiftungsinitiative Johann Gottfried Herder

Von 1999 bis 2014 war die Stiftungsinitiative eine vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung sowie dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft getragene Kooperation zur Vermittlung deutscher emeritierter und pensionierter Professoren als Gastdozenten an Hochschulen im Ausland. Seit 2014 führt der Deutsche Akademische Austauschdienst die Initiative als „Johann Gottfried Herder-Programm für Hochschullehrer im Ruhestand“ fort.

Stiftungslehrstuhl Klinische Neuroonkologie Heidelberg

Der Stiftungslehrstuhl wurde von 2007 bis 2012 von der Hertie-Stiftung in Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg realisiert. Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Wolfgang Wick. Die Förderlaufzeit des Kooperationsprojektes mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg endete im Dezember 2012. Danach wurde die Professur gemäß dem Fördervertrag als W3-Professur durch die Universität verstetigt. 

Stiftungslehrstuhl Neuroonkologie Frankfurt

Im Zeitraum von 2008 bis 2015 hat die Hertie-Stiftung an dem Frankfurter Universitätsklinikum einen neuroonkologischen Stiftungslehrstuhl realisiert. Zur Hälfte wurde er aus Mitteln der Dr. Senckenbergischen Stiftung bis Ende 2015 finanziert. Die Professur wurde 2014 durch die Universität Frankfurt verstetigt.

Stiftungsprofessur Familienwissenschaften

Von 2004 bis 2009 hat die Hertie-Stiftung an der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt im Rahmen ihres Engagements für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine Stiftungsprofessur Familienwissenschaft eingerichtet. Diese wurde mit rund 900.000 Euro gefördert. Inhaber des Lehrstuhls war bis 2009 der Jurist Prof. Dr. Christian Seiler. 

Stiftungsprofessur Wissensverarbeitung

Im Rahmen des damals neu eingerichteten Studiengangs „Informatik“ an der Universität Kassel finanzierte die Hertie-Stiftung mit rund einer Million Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren die „Stiftungsprofessur für Wissensverarbeitung (Knowledge Engineering)“. Inhaber der Stiftungsprofessur ist der Mathematiker Dr. Gerd Stumme. 

Wettbewerb Funktionelle Bildgebung des Gehirns

Bis zum Dezember 2012 hat die Hertie-Stiftung mit dieser Ausschreibung den Aufbau neuer Forschungsfelder und -ansätze zum Einsatz der modernen bildgebenden Verfahren wie der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT, MNR oder englisch MRI) in der Hirnforschung gefördert. Insbesondere interdisziplinäre Ansätze, die Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden und die Anwendung der Methodik auf neue Fragestellungen zur Funktion des Gehirns wurden angeregt. 

ZEN – Zusatzförderung emeritierter und pensionierter Neurowissenschaftler

Von 2007 bis 2010 hat die Hertie-Stiftung eine Zusatzförderung ausgeschrieben, damit emeritierte Professorinnen und Professoren auch nach der Pensionierung weiterhin erfolgreich Wissenschaft betreiben können. Ziel war es, Bereiche wie z.B. Miete für Laborräume oder Kosten für die Inanspruchnahme von Infrastruktur abzudecken.