MS-Forschung
Unser Engagement im Bereich der MS-Forschung

MS-Forschung. Die Hertie-Stiftung fördert über medMS Ärztinnen und Ärzte sowie Doktorandinnen und Doktoranden in ihrer Forschung an der Erkrankung Multiple Sklerose.

medMS Doktorandenprogramm

Mit dem Doktorandenprogramm möchten wir  exzellente, wissenschaftlich interessierte Medizinstudierende motivieren, sich in ihrer Dissertation auf das Thema Multiple Sklerose zu konzentrieren.

Hauptförderung ist ein 12-monatiges Stipendium während der praktischen Phase der Promotion, in dem das Medizinstudium für mindestens sechs Monate zugunsten der vollzeitlichen Tätigkeit für die Dissertation unterbrochen wird. Die betreuende Person der Arbeit erhält einen Sachmittelzuschuss. Die von der GHS geförderten Doktorandinnen und Doktoranden treffen sich regelmäßig (auch über die Zeit des Stipendiums hinaus) zum wissenschaftlichen Austausch. Zudem können alle den Welt-MS-Kongress und eine Summer School besuchen. Herausragende Arbeiten werden mit einem Preis belohnt.

Unterstützte Doktoranden

Angegeben sind jeweils das Jahr der Projektbewilligung und die antragstellende Person.

2022

Wintersemester

Maximilian Anschlag

Universität Hamburg, Neuroimmunologie und MS

Entstehung und Zusammensetzung neurotoxischer Aggregate des präsynaptischen Proteins Bassoon in der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Manuel Friese)

Johann Krüger

Universität Rostock, Anatomie

Untersuchung des Sphingosin-1-Rezeptors, Subtyp 5 im Multiple-Sklerose-Tiermodell

(Doktorvater: Markus Kipp)

Luca Fehrenbacher

Universität Freiburg, Institut für Neuropathologie

Myeloische Zellen bei demyelinisierenden ZNS-Erkrankungen: Von der Einzelzellsequenzierung zur vergleichenden Pathophysiologie

(Doktorvater: Marco Prinz)

Daniel Farrenkopf

Universität Erlangen, Neurologische Klinik

Untersuchung eines AHR-Liganden-produzierenden Probiotikums in einem Mausmodell der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Veit Rothammer)

Sophie Stichert

Universität Heidelberg, Neurologische Klinik

Einfluss einer anormalen X-Chromosomen Inaktivierung (XCI) auf die weibliche Prädisposition für Multiple Sklerose

(Doktormutter: Brigitte Wildemann)

Sommersemester

Lars Brand

Justus-Liebig-Universität Gießen, Medizinisches Zentrum für Neurologie und Neurochirurgie

Effekte der pharmakologischen Inhibition der FGF-Rezeptoren auf Neurodegeneration und Neurogenese des Hippocampus im EAE-Modell

(Doktorvater: Martin Berghoff)

Louis Robert Krause

Universitätsmedizin Göttingen, Institut für Neuroimmunologie und Multiple-Sklerose-Forschung

Einfluss des kostimulatorischen Moleküls CD28 auf die Ausbildung des migratorischen Phänotyps von enzephalitogenen T-Zellen

(Doktorvater: Fred Lühder)

Hannah Solchenberger

Technische Universität Dresden, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Projekt-Titel: SARS-CoV-2 spezifische T Zell versus B Zell Immunität nach Vakzinierung bei Multiple Sklerose Patienten mit Sphingosin-1-Rezeptormodulation

(Doktormutter: Katja Akgün)

Nils Treiber

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Klinische Neuroimmunologie, Biomedizinisches Zentrum

Verhalten und Remyelinisierungsfähigkeit von Oligodendrozyten in einem kortikalen Modell der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Martin Kerschensteiner)

Paulina Trendelenburg

Ruhr Universität Bochum, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität St. Josef-Hospital, Zentrum für Neuroimmunologie Zentrum für klinische Forschung I

Longitudinale Analyse von Eomesodermin+ T Zellen als Marker für Progression bei Multiple Sklerose

(Doktorvater: Simon Faissner)

2021

Wintersemester

Larissa Gümpelein

Philipps-Universität Marburg, Fachbereich 20. Medizin, Augenheilkunde/ Experimentelle Ophthalmologie

Der Einfluss des Anaphylatoxins C3a aus NMOSD- und MS-Seren auf die Endothelzellen der Blut-Hirn-Schranke

(Doktormutter: Diana Pauly)

Katerina Manzhula

Universitätsmedizin Rostock, Institut für Anatonmie

Untersuchung der choroidal-parenchymalen Migration lymphatischer Zellen im Multiple Sklerose – Tiermodell

(Doktorvater: Markus Kipp)

Luisa Mutschler

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für klinische Neuroimmonologie

Einzelzell-ATAC-Sequenzierung von autoreaktiven T-Zellen im Blut und Liquor von Patienten mit Multipler Sklerose

(Doktormutter: Lisa Ann Gerdes)

Darja Schunin

Justus-Liebig-Universität Gießen, Medizinisches Zentrum für Neurologie und Neurochirurgie

Effekte des FGFR-Inhibitors Infigratinib auf zerebelläre Inflammations- und Degenerationsprozesse in der MOG35-55-induzierten experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis

(Doktorvater: Martin Berghoff)

Sonja Stephan

Universitätsmedizin Mainz, Klinik und Poliklinik für Neurologie Rhein–Main-Neuronetz

Kalziumaktivitäts-Markierung mittels CaMPARI2 zur molekularen Charakterisierung entzündlich-vermittelter neuronaler Schadensprozesse

(Doktorvater: Stefan Bittner)

Sommersemester

Klara Eglseer

Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für klinische Neuroimmonologie

Transkriptom-Analyse der CD8+ T-RM (Tissue-resident memory) T-Zellen in Blut und Liquor bei monozygoten Zwillingen mit Diskordanz für Multiple Sklerose

(Doktormutter: Lisa Ann Gerdes)

Ricardo Lopes Fonseca

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH)

P2Y1-vermittelte Neuroprotektion in der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Manuel A. Friese)

Niel Mehraein

Institut für klinische Neuroimmunologie, LMU Klinikum, Biomedizinisches Zentrum

Molekulare Regulation der Phagozytenpolarisierung in entzündlichen ZNS Läsionen

(Doktorvater: Martin Kerschensteiner)

Lea Sophie Merkel

Institut für klinische Neuroimmunologie, LMU Klinikum, Biomedizinisches Zentrum

Die Rolle des GABA-B2-Rezeptors in der Regulation der Makrophagenfunktion im Mausmodell der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Martin Kerschensteiner)  

Philip Lennart Poser

Department für Neurologie (Klinik für Neurologie, Ruhr Universität Bochum - St. Josef Hospital

Untersuchung der Wirkung einer Kombinationstherapie aus Dimethylfumarat und Propionat im Vergleich zu einer Monotherapie mit Dimethylfumarat bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose anhand der sNfL- und EDSS-Werte mithilfe einer retrospektiven matched-pair Kohortenstudie

(Doktorvater: Ralf Gold)

Thomas Thäwel

Neurologische Klinik, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Universitätsklinikum Mannheim, Mannheimer Zentrum für Translationale Neurowissenschaften, Interdisziplinäres Zentrum für Neurowissenschaften der Universität Heidelberg

Molekulare zelltypspezifische Segmentierung des Neokortex bei der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Lucas Schirmer)

2020

Wintersemester

Moataz Alabdullah

„Experimentelle Neuroimmunologie“ Institut für Medizinische Immunologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Untersuchung der Aktivierung des Inflammasomkomplexes NLRP3 in Astrozyten und Monozyten durch CIS, MS und NMO Sera

(Doktormutter: Carmen Infante-Duarte)

Ana Margarida Cavaco Antunes

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut für synaptische Psychologie

Untersuchungen zum Einfluss von TRPM4 auf inflammatorische Prozesse im
Mausmodell der Multiplen Sklerose

(Doktormutter: Laura Laprell)

Julia Gärtner

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), Zentrum für Molekulare Neurobiologie Hamburg (ZMNH)

Entzündliche Proteintransmission in der Pathogenese der MS Neurodegeneration

(Doktorvater: Manuel A. Friese)

Christina Noll

Technische Universität München, Neurologische Klinik und Poliklinik

Einfluss des intrathekalen Immunphänotyps auf retinale Gefäßveränderungen im Rahmen der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Benjamin Knier/)

Raphael Raspe

Immundynamik und Intravitalmikroskopie, Charité - Universitätsmedizin und DRFZ Berlin

Strukturelle und funktionelle Veränderungen der Retina als Diagnose- und
Verlaufsparameter chronischer Neuroinflammation

(Doktormutter: Anja E. Hauser)

Johannes Simon Stalter

Universitätsklinik für Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, Carl von Ossietzky Universität

Accelerated long term forgetting bei MS-Patienten: Anwendung einer neuropsychologischen Testmethode zur Detektion alltagsrelevanter Gedächtnisdefizite im frühen Stadium der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Karsten Witt)

Sommersemester

Gregor W. Böttiger

Neurologische Klinik, Justus-Liebig-Universität Gießen

Effekte des FGFR-Inhibitors BGJ398 auf die periphere T-Zell-Antwort in Mäusen mit MOG-induzierter EAE

(Doktorvater: Martin Berghoff)

Nora Friedrich

Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel
Untersuchung zu Lymphopenie bei Behandlung mit Fumarsäureestern

(Doktormutter: Klarissa Stürner)

Nafiye Genc

Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen

Von Markschattenherden lernen – Wege zur effizienten Remyelinisierung bei multipler Sklerose

(Doktormutter: Christine Stadelmann-Nessler)

Hannah Kapell

Neurologische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim

Untersuchung der selektiven neuronalen Vulnerabilität bei entzündlicher Demyelinisierung

(Doktorvater: Lucas Schirmer)

Vladyslav Kavaka

Institut für Klinische Neuroimmunologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München

Transkriptom-Analyse der CD8+ T-RM T-Zellen im peripheren Blut bei monozygoten Zwillingen mit Diskordanz für Multiple Sklerose mittels Einzelzell-RNA-Sequenzierung

(Doktormutter: Lisa Ann Gerdes)

2019

Wintersemester

Clara Batzdorf

Institut für Medizinische Immunologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Untersuchung geschlechtsspezifischer Veränderungen der extrazellulären Matrix und der mechanischen Eigenschaften des Gehirns während der EAE

(Doktormutter: Carmen Infante-Duarte)

Nadine Heiden

Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Münster

Untersuchungen zur Bedeutung von missgefalteten Proteinen und ihres Rezeptors

CD36 für die Pathogenese der Multiplen Sklerose

(Doktormutter: Beate Kehrel)

Michael Kutza

Neurologische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim

B-Zell Neurodegeneration und Subtypisierung bei der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Lucas Schirmer)

Helena Lichtenfeld

Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Bewegungsinduzierte neuroprotektive Mechanismen in der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Manuel Friese)

Luise Reukauf

Experimental and Clinical Research Center (ECRC), Charité - Universitätsmedizin Berlin

Charakterisierung von ZNS-ständigen CD4+ THelferzellen und deren Umgebungszellen in der chronischen Neuroinflammation

(Doktorvater: Volker Siffrin)

Felix Wullenkord

Neurologische Klinik der Ruhr-Universität Bochum, St. Josef-Hospital Bochum

Rauchen als kritischer Umweltfaktor in der Multiplen Sklerose: Die Rolle des

Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors als möglicher Vermittler

(Doktorvater: Aiden Haghikia)

Sommersemester

Willy Nelson Pameni Tiemeni

Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen

Einfluss des Verlusts von Mikrogliazellen auf die Remyelinisierung im experimentellen Modell und bei der multiplen Sklerose

(Doktormutter: Christine Stadelmann-Nessler)

Roxanne Pretzsch

Klinik für Neurologie und Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen

Untersuchung regulatorischer B-Zellfunktion im Tiermodell der Multiplen Sklerose – Implikationen für zukünftige Therapiestrategie

(Doktorvater: Martin S. Weber)

2018

Wintersemester

Lina Anderhalten

Institut für Medizinische Immunologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Untersuchung der Effekte der Gadolinium-Ablagerung im ZNS im Rahmen der Neuroinflammation am Maus- und in vitro Modell

(Doktormutter: Carmen Infante-Duarte)

Lukas Can Bal

Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Rolle der neuronalen microRNA-155 in der entzündungsinduzierten Neurodegeneration (Doktorvater: Manuel Friese)

Robert Büse

Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen

Mikroglia-Aktivierung und Modifikation des homöostatischen Phänotyps bei multipler Sklerose und AQP4-seropositiver Neuromyelitis optica

(Doktormutter: Christine Stadelmann-Nessler)

Nicholas Hanuschek

Klinik und Poliklinik für Neurologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Spezifische Effekte des Zytokins Interleukin-4 und synthetischer Interleukin-4 Rezeptor Agonisten auf Neurone und Myelin in der Multiplen Sklerose

(Doktormutter: Christina Vogelaar)

Sommersemester

Rosa Brand

Klinikum und Poliklinik für Neurologie, Klinikum rechts der Isar der TU München
Antigen-getriebene Affinitätsreifung von B-Lymphozyten in meningealem ektopischen Lymphgeweben in einem Modell der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Klaus Lehmann-Horn)

Katharina Heß

Institut für Neuropathologie, Wilhelms-Universität Münster

Entzündung in MS-Läsionen – Freund oder Feind der Remyelinisierung?

(Doktormutter: Tanja Kuhlmann)

Lea Müller

Medizinische Fakultät – Anatomie und Zellbiologie, Universität des Saarlandes, Homburg

Der Wirkmechanismus von Probenecid bei der Therapie der Experimentellen Autoimmunen Enzephalomyelitis

(Doktormutter: Carola Meier)

Cora Nau-Gietz

Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen

Analyse BCAS1-positiver Oligodendrozyten als Marker für aktive Remyelinisierung bei multipler Sklerose

(Doktormutter: Christine Stadelmann-Nessler)

Puya Shalchi-Amirkhiz

Zentrum für klinische Neurowissenschaften- Multiple Sklerose Zentrum, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden

Beurteilung zellmechanischer Eigenschaften unterschiedlicher peripherer immunologischer Zellpopulationen mittels real-time fluorescence und deformability cytometry (RT-FDC) bei Multiple Sklerose Patienten und Evaluation der Modellierbarkeit unter spezifischen Therapiestrategien

(Doktorvater: Tjalf Ziemssen)

2017

Carolin Dreyer

Institut für Neuropathologie, Universitätsmedizin Göttingen

Entmarkungsaktivität, Entzündungszellinfiltration und Komplementablagerung in frühen Multiple Sklerose‐ und Neuromyelitis optica‐Läsionen

(Doktormutter: Christine Stadelmann-Nessler)

Marco Gallus

Department für Neurologie, Universitätsklinikum Münster

Charakterisierung der löslichen Adenylylzyklase als möglichen Ansatz zur MS-Therapie (Doktorvater: Sven Meuth)

Julia Loos

Klinik für Neurologie, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Understanding neurodegeneration: Identification of novel pathways underlying inflammatory-driven neuronal injury

(Doktorvater: Stefan Bittner)

Marcel Seungsu Woo

Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS), Zentrum für Molekulare Neurobiologie (ZMNH), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Identifikation von neuronalen Adaptationswegen bei mitochondrialer Dysfunktion zur therapeutischen Induktion neuronaler Resilienz bei der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Manuel Friese)

Cornelia Würthwein

Abteilung für Neurologie - Molekulare Neuroimmunologie, Universität Heidelberg

Defective cross-talk between B cells and regulatory T cells: connecting the dots in the emergence of impaired peripheral B-cell tolerance in multiple sclerosis?

(Doktormutter: Brigitte Wildemann)

2016

Daniel Brunotte-Strecker

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Charakterisierung der innate lymphoid cells (ILC) im ZNS und peripheren Immunorganen in der schubförmigen EAE und MS

(Doktormutter: Carmen Infante-Duarte)

Florian Graz

Klinik für Neurologie, St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Mechanismen immunologischer und degenerativer Schädigung an Sehnerv und Retina bei Antikörper-vermittelter Demyelinisierung

(Doktorvater: Ingo Kleiter)

Christina Mayer

Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg

Degenerative synaptische Veränderungen retinaler Ganglienzellen der Ratte in Folge von experimenteller autoimmuner Optikusneuritis

(Doktormutter: Ricarda Diem)

Laura Petrikowski

Klinik für Neurologie, St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Mechanismen immunologischer und degenerativer Schädigung an Sehnerv und Retina bei Antikörper-vermittelter Demyelinisierung

(Doktorvater: Ingo Kleiter)

Falk Steffen

Klinik für Neurologie, Universitätsmedizin Mainz

Die Rolle der Kaliumkanäle KCNK5/6 für die Funktion Dendritischer Zellen und Makrophagen in der Multiplen Sklerose

(Doktorvater: Stefan Bittner)

medMS-MyLab-Programm für Ärztinnen und Ärzte

Mit dem medMS-MyLab Programm haben herausragende Ärztinnen und Ärzte in der Facharztausbildung Gelder beantragt, um ihre Forschung nachhaltig und langfristig weiterzuverfolgen. Dabei ging es ausdrücklich nicht um eine Projektförderung, sondern um die Perspektive und Entwicklung der geförderten Person im Sinne eines Clinician Scientist mit eigenständiger und hochrangiger Forschung.

Es konnten in einem zeitlich flexiblen Rahmen Mittel für den Aufbau, die qualitative Weiterentwicklung oder Verstetigung des eigenen Arbeitsfelds beantragt werden. Pro Person konnten bis zu 400.000 € beantragt werden; es wurden jährlich zwei Forschende gefördert.

Unterstützte Ärztinnen und Ärzte

Angegeben sind jeweils das Jahr der Projektbewilligung und die antragstellende Person.

2018

PD Dr. Lucas Schirmer (Universitätsmedizin Mannheim, Universität Heidelberg)
Herr PD Dr. Schirmer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Grundlagen und Mechanismen der Nervenzellschädigung und chronischen Entzündung bei der Multiplen Sklerose. Das Interesse seiner Arbeitsgruppe liegt in einem besseren Verständnis des Fortschreitens der Erkrankung unter Zuhilfenahme eines breiten Methodenspektrums aus systembiologischen Ansätzen, experimentellen Modellen und Humanpathologie.

Dr. Lisa Ann Gerdes (Institut für Klinische Neuroimmunologie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)
Frau Dr. Gerdes hat seit 2012 eine weltweit einzigartige Kohorte mit mehr als 60 eineiigen Zwillingspaaren aufgebaut mit der Besonderheit, dass jeweils ein Zwilling an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist, während der andere keine erkennbaren Anzeichen der Erkrankung aufweist. Mit innovativen Forschungsansätzen möchte Frau Dr. Gerdes mögliche Triggerfaktoren, u.a. die Darmflora, sowie verschiedene Biomarker untersuchen, mit dem Ziel die Ursachen der Multiplen Sklerose besser zu verstehen.

2017

Prof. Dr. Stefan Bittner (Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Herr Prof. Bittner konzentriert sich in seiner Forschung auf chronisch-entzündliche Prozesse bei der Multiplen Sklerose. Aufbauend auf sehr beachteten Vorarbeiten möchte er in den kommenden Jahren mit seinem Forschungsteam umfangreiche Studien rund um den schädigenden Einfluss von Kalziumionen auf Nervenzellen durchführen, die zu einem tieferen Verständnis dieses Signalwegs führen und neue therapeutische Konzepte ermöglichen.


PD Dr. Klaus Lehmann-Horn (Klinikum rechts der Isar der TU München)
Herr Dr. Lehmann-Horn möchte im Rahmen des vorliegenden Projekts den chronischen Krankheitsverlauf der Multiplen Sklerose studieren und sich auf Entzündungsszellen konzentrieren, von denen man vermutet, dass sie – wenn sie in hoher Zahl vorliegen – eine Rolle bei der Entstehung und auch dem Fortschreiten der Erkrankung spielen.

2016

Dr. Volker Siffrin (Charité Berlin)
Herr Dr. Siffrin möchte Studien zur Neurodegeneration, also dem Untergang von Nervengewebe, bei der MS durchführen und im Rahmen dieser sog. Biomarker identifizieren, die für die MS so dringend benötigt werden, um prognostische Aussagen zum Krankheitsverlauf und der Behinderungsentwicklung treffen zu können.

Prof. Dr. Ricarda Diem (Universität Heidelberg)
Frau Prof. Diem arbeitet seit vielen Jahren intensiv auf dem Gebiet der Sehnerventzündung, die häufig im Rahmen einer MS auftritt und Aufschluss über die Krankheitsentstehung liefert. In den kommenden Jahren möchte sie mit ihrem Forschungsteam umfangreiche Studien durchführen, um die Mechanismen dieser Erkrankung zu entschlüsseln.

Kontakt

Dr. Eva Koch

Melanie Bommersheim

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Hertie-Preis und Förderungen bei MS und Erkrankungen des Nervensystems. Wir vergeben den Hertie-Preis und verschiedene Förderungen an Individuen, Verbände und Initiativen im Bereich der Multiplen Sklerose und anderen Erkrankungen des Nervensystems.

Hertie-Preis

Hertie Network & Academy. Das Hertie Network of Excellence in Clinical Neuroscience und die Hertie Academy of Clinical Neuroscience fördern und vernetzen exzellente Neurowissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler.  Das Programm ist ein einzigartiges Forschungsnetzwerk und Nachwuchsförderprogramm für die klinischen Neurowissenschaften.

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