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Foto: Iris Bergmann
Interview mit Dr. Dietmar Thönnes, Juni 2026

Wenn wir mit der Jugend sprechen, sprechen wir mit der Zukunft

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes über Jugendbeteiligung in der Gemeinde Nottuln und das Hertie-Programm „Jugend entscheidet“.
Demokratie stärken

Quick Read: Worum es geht

Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes spricht in unserem Interview über die Bedeutung von Jugendbeteiligung und darüber, wie junge Menschen für Politik begeistert werden können. Er erläutert, wie in der Gemeinde  Nottuln nachhaltige Strukturen für Jugendbeteiligung geschaffen wurden und welche Rolle das Programm „Jugend entscheidet“ dabei gespielt hat. Die Gemeinde mit rund 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat einen Skatepark und weitere Ideen der Jugendlichen auf den Weg gebracht. Dafür war „Jugend entscheidet“ der Impulsgeber und hat einen Rahmen für einen intensiven Austausch zwischen Jugendlichen, Politik und Verwaltung geschaffen.

Jugendliche in die Kommunalpolitik einbinden und lokale Demokratie stärken – genau das will das Programm „Jugend entscheidet“ der Hertie-Stiftung. Die Gemeinde Nottuln im Kreis Coesfeld (NRW) hat 2024 mitgemacht und erlebt, wie aus ersten Ideen konkrete Projekte, politische Debatten (mit Gegenwind) und neue Formen der Jugendbeteiligung entstanden sind. Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes (parteilos) berichtet in unserem Interview, warum Jugendbeteiligung mehr braucht als gute Absichten, was ihn an jungen Menschen berührt und überrascht hat – und wie ein analoger Brief plötzlich zum Erfolgsmodell wurde.  

Wie würden Sie jemandem Nottuln beschreiben, der noch nie da war? 

Nottuln hat rund 20.200 Einwohner und gehört eher zu den kleineren Gemeinden im Münsterland, manche sagen auch, es liege im „Speckgürtel“ von Münster. Das trifft es sicher, weil viele bei uns wohnen und in Münster arbeiten. Wir sind ländlich geprägt, mit einer starken Landwirtschaft und einem Mix aus familiengeführten Handwerksbetrieben und produzierendem Gewerbe. Die Bevölkerungsstruktur ist ausgewogen: Viele Babyboomer leben hier, gleichzeitig haben wir in den vergangenen Jahren einige neue Baugebiete entwickelt, sodass zunehmend junge Familien zuziehen. Das hat uns, gerade mit Blick auf die Jugendstruktur, noch einmal deutlich nach vorn gebracht. Neben den vier Grundschulen gibt es zwei weiterführende Schulen. Die waren für uns bei „Jugend entscheidet“ natürlich im Fokus, weil wir gesagt haben: Genau diese Jugendlichen wollen wir erreichen, bevor sie in Ausbildung gehen oder zum Studium wegziehen. 

 

Was war für Sie Anlass, sich mit Nottuln bei „Jugend entscheidet“ zu bewerben?  

Ich bin 2020 ins Amt gewählt worden und habe schon im Wahlkampf bemerkt, dass viele Themen vor allem Erwachsene betreffen. Deshalb hatte ich mir früh vorgenommen, dass es ein Format geben sollte, das Jugendliche stärker an demokratische Prozesse heranführt und ihnen eine Stimme gibt. Mir ist es wichtig, dass diese jungen Menschen sich daran gewöhnen, für ihre Überzeugungen und Wünsche einzustehen – also nicht nur einen Wunschzettel abzugeben, sondern sich einer Debattenkultur zu stellen und an der Umsetzung mitzuarbeiten. Das ist für mich ein zentraler Teil von Demokratie, der in Nottuln bislang nicht so fest etabliert war. Wenn ich auf den Gemeinderat schaue, sehe ich viele Mitglieder mit grauen Haaren, was gut ist, weil viel Erfahrung und Kompetenz dahinterstehen. Gleichzeitig zeigt sich auch hier ein typisches Phänomen, das man aus der Bundespolitik kennt: Jüngere Menschen sind deutlich in der Unterzahl, und der Rat ist weiterhin eher männerdominiert. Mir war deshalb wichtig, Beteiligung breiter zu denken und früh bei den jungen Menschen anzufangen. 

“Mir ist es wichtig, Beteiligung breiter zu denken und früh bei den jungen Menschen anzufangen. ”

Viele Kommunen tun sich schwer, Jugendliche für Beteiligungsprojekte zu gewinnen. In Nottuln kamen zum Start von „Jugend entscheidet“ 65 Schülerinnen und Schüler. Wie haben Sie das geschafft? 

Wir haben zunächst die klassische Werbetrommel gerührt – mit Plakaten, Social Media und über die Schulleitungen, Vereine und den Jugendtreff, weil wir dort die Jugendlichen erreichen wollten. Entscheidend war am Ende aber etwas anderes: Ich habe einen persönlichen Brief an rund 1.200 Jugendliche geschickt, die wir über das Einwohnermeldeamt ermittelt hatten. In der anschließenden Befragung zeigte sich, dass genau dieses Anschreiben viele erreicht hat. Ein analoger Brief ist heute eigentlich nicht mehr das naheliegende Mittel, umso überraschter waren wir, dass er so gut funktioniert hat. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass die Beteiligung so groß war.  

Wie haben Sie die Jugendlichen wahrgenommen beim ersten Kennenlernen bei den Thementagen?

Zunächst saßen sie eher still in der großen Gruppe. Wir hatten allerdings einen exzellenten, durch die Hertie-Stiftung organisierten und finanzierten Moderator, der es geschafft hat, die Mädchen und Jungen schnell abzuholen. Erst vereinzelt, dann in kleineren Gruppen und später sehr viel lebendiger haben sie sich eingebracht. Dabei ist mir noch einmal klar geworden, wie schwierig es ist, Jugendliche zu erreichen, sie zu motivieren und dazu zu bringen, ihre Meinung zu äußern. In kleinen Gruppen fiel ihnen das deutlich leichter, vor größerem Publikum war es zunächst eine Herausforderung, wurde aber besser. Für mich war das auch ein Aha-Erlebnis. Ich habe angefangen, bewusster darauf zu achten, wie ich als Amtsperson mit Jugendlichen umgehe. Im Laufe der Zeit hat sich das spürbar verändert: Sie sprachen mich auf der Straße an, fragten nach dem Skatepark oder dem gewünschten Jugendcontainer – im Supermarkt, im Park oder bei Projekten. Durch „Jugend entscheidet“ hatten wir plötzlich ein gemeinsames Thema. Daraus ist eine sehr natürliche Nähe entstanden bis hin zu kleinen Gesten wie gegenseitigem Liken auf Instagram oder gemeinsamen Selfies. Das war eine echte Annäherung auf beiden Seiten.  

Was hat sich durch Jugend entscheidet in Nottuln als erstes konkret verändert?  

Wir haben zunächst ein Jugendkonzept erarbeitet. Das klingt vielleicht erstmal abstrakt, war für uns aber notwendig, um Jugendbeteiligung dauerhaft zu verankern – und zwar nicht nur als Projekt des Bürgermeisters, sondern mit Kontinuität, auch über meine Amtszeit hinaus. Deshalb finden nun alle zwei bis drei Jahre Thementage statt, dafür gibt es feste Ressourcen. Zusätzlich haben wir ein Jugendbudget von 3.000 Euro pro Jahr eingerichtet und eine halbe Stelle mit 10 Stunden für Jugendbeteiligung geschaffen. Wir haben jetzt eine feste Ansprechperson im Rathaus, die regelmäßig in die Schulen geht. Unser Ansatz dabei: Es reicht nicht, darauf zu warten, dass Jugendliche zu uns kommen – wir müssen auch aktiv auf sie zugehen. Außerdem haben wir unser Gesprächsformat „Politik und P“ – mal Pizza, mal Popcorn, mal Picknick – zu einem regelmäßigen Angebot ausgebaut, um auch zwischen den Thementagen Kontakt zu halten. Das hat sich bewährt. Inzwischen kommen nicht mehr nur diejenigen, die von Anfang an dabei waren. Das finde ich besonders schön, weil es zeigt, dass offenbar auch Mundpropaganda funktioniert und junge Menschen andere mitbringen. 

Welche Projekte der Jugendlichen konnten umgesetzt werden? 

Der Skatepark war sicherlich das größte und teuerste Projekt. Das war schon seit vielen Jahren ein Wunsch in der Gemeinde, bei dem wir aber nie wirklich vorangekommen sind. Vor zwei Wochen wurde nun tatsächlich der Bauantrag gestellt, alle Gutachten liegen vor und die Finanzierung steht. Das wird ein Leader-Projekt, bei dem wir als Gemeinde aber auch selbst ordentlich mitfinanzieren. Außerdem ist als Treffpunkt „ohne Erwachsene“ ein Jugendcontainer aufgestellt worden. Daneben haben sich die Jugendlichen viele Projekte im Bereich Klimaschutz gewünscht. Sie wollten beispielsweise Nistkästen bauen und aufhängen – das haben wir umgesetzt. Außerdem wollten sie eine Klimaschutzwoche an den Schulen durchführen. Dafür mussten wir zunächst mit den Schulleitungen sprechen, weil wir als Schulträger für Inhalte gar nicht zuständig sind. Aber wir haben das auf den Weg gebracht und begleiten den Prozess.  Noch nicht umgesetzt haben wir den Wunsch nach mehr Blühstreifen entlang der Straßen. Das liegt allerdings eher an der Zeitschiene. Wir haben das Naturschutzzentrum des Kreises bei uns vor Ort und überlegen gerade gemeinsam, welche regionalen Saatmischungen sinnvoll wären. Das werden wir aber zeitnah noch umsetzen. 

“Es reicht nicht, darauf zu warten, dass Jugendliche zu uns kommen – wir müssen auch aktiv auf sie zugehen.”

Beim Skatepark gab es massive Gegenwehr von Anwohnern – wegen befürchtetem Lärm, Dreck und möglicher Belastungen. Bei einem Ortstermin scheiterten die Versuche der Gemeindeverwaltung, die Jugendlichen in die Diskussion einzubeziehen, weil die Stimmung so aufgeheizt war. Was ging Ihnen in diesem Moment durch den Kopf, als Sie diese Jugendlichen gesehen haben, für die bis dahin vieles recht reibungslos verlaufen war?  

Ich habe mich erstmal sehr geärgert, weil das für mich ein typisches Beispiel dafür war, wie man Jugendliche abschrecken kann: Erwachsene ergreifen das Wort und sind naturgemäß erstmal die Lauteren und Stärkeren. Ich bin dann zu den Jugendlichen gegangen und habe gesagt: „Ihr müsst jetzt eure Stimme erheben. Meldet euch, stellt euch in die Mitte und sprecht direkt mit den Leuten!“ Das hat nicht wirklich gut funktioniert – da muss man ehrlich sein. Das lag sicher an der aufgeheizten Stimmung, aber natürlich auch daran, dass Jugendliche plötzlich einer großen Gruppe Erwachsener gegenüberstanden. Ich glaube aber, dass genau das auch eine wichtige Erfahrung war. Leben besteht nicht nur aus guten Momenten, sondern manchmal auch aus frustrierenden. Das ist schmerzhaft, gehört aber dazu. Und vielleicht mussten die Jugendlichen an dieser Stelle genau das lernen. Am Ende muss man aber sagen: Das Projekt wird trotzdem umgesetzt. Und die Jugendlichen haben wahrscheinlich auch erlebt, dass Politik und Verwaltung an ihrer Seite stehen und Dinge weitertragen. Das ist ebenfalls eine wichtige Erfahrung. Die Lautesten haben nicht automatisch recht und können nicht allein für sich beanspruchen, die Wahrheit zu vertreten.  

 

Ist für Sie auch ein Ziel dahinter, Jugendliche stärker an Politik heranzuführen und vielleicht sogar politischen Nachwuchs zu gewinnen? 

Absolut. Meine große Hoffnung ist, dass wir irgendwann einen jüngeren Gemeinderat haben. Ich würde mich wirklich freuen, wenn Jugendliche aus solchen Projekten später auch den Weg in Ausschüsse oder Fraktionen finden. Sie müssen sich nicht für eine Partei entscheiden. Aber sie sollen politisch dabei sein, mitarbeiten und erleben, dass sie Dinge mitgestalten können. 

 

Was hat Sie in der Zusammenarbeit mit den Jugendlichen besonders überrascht?  

Überrascht hat mich vor allem, welche Themen sie beschäftigen. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Ein Thema, das wir am Ende leider nicht weiterverfolgen konnten, weil die Beteiligten weggezogen oder andere Wege gegangen sind, war Erinnerungskultur, Nationalsozialismus und die Frage, wie man sich gegen rechte und faschistische Strömungen positioniert. Dass das für einige so präsent war, hätte ich nicht erwartet. Ich dachte eher, sie wären stärker mit ihrem unmittelbaren Alltag beschäftigt. Umso mehr haben mich die Zukunftsängste beeindruckt, die dahinterstanden. Überrascht hat mich auch, wie wichtig Klimapolitik weiterhin ist. Nachdem Fridays for Future bei uns kaum noch sichtbar war – auch weil viele Aktive ins Studium gegangen sind – dachte ich, das Thema hätte an Bedeutung verloren. Aber das Gegenteil war der Fall. Und noch etwas hat mich beeindruckt: Später bekamen die Teilnehmenden in den Ausschüssen Rederecht und stellten ihre Projekte selbst vor. Das haben sie mit einer Souveränität gemacht, die ich so nicht erwartet hätte – sowohl im Umgang mit der Technik als auch in ihrer Art zu argumentieren und zu präsentieren. 

Es gab auch den Wunsch von Jugendlichen nach mehr Wohnraum… 

Ja, das konnte ich gut einordnen, weil unter den Teilnehmenden auch junge Menschen aus geflüchteten Familien waren, die wir hier aufgenommen haben. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil ich glaube, dass genau das auch Teil von Integration ist: sich einzubringen und an solchen Prozessen teilzunehmen. Für viele war Wohnen ein großes Thema, weil sie mit ihren Familien noch in Not- oder Gemeinschaftsunterkünften lebten und sich normale Wohnungen gewünscht haben. Ehrlicherweise hat das unsere Politik auch beeinflusst. Zu dieser Zeit waren wir gerade dabei, eine Wohnungsbaugenossenschaft zu gründen. Das Projekt hat dann schnell Fahrt aufgenommen und inzwischen stehen die ersten Häuser. Dort konnten auch geflüchtete Familien einziehen. Im Gemeinderat hat es Eindruck hinterlassen, wie klar die Schülerinnen und Schüler beschrieben haben, was fehlende Privatsphäre bedeutet – mit mehreren Kindern in einem Zimmer zu leben und keinen Ort zu haben, an dem man mal für sich sein kann. Das war wirklich berührend 

 

Jugend entscheidet

Jugend entscheidet, das Hertie-Programm für innovative Kommunen, stärkt lokale Demokratie, indem Jugendliche direkt vor Ort in politische Entscheidungen einbezogenen werden. Jugendliche sind eine Zielgruppe, die für die Zukunft entscheidend ist: um Fachkräfte in der Region zu sichern, dem demografischen Wandel zu begegnen und nicht zuletzt, um Nachwuchs für politische Ämter zu finden.

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Wie wichtig sind Programme wie „Jugend entscheidet“, um Jugendbeteiligung überhaupt anzustoßen?  

Sehr wichtig, und ich bin dankbar, dass Sie die Frage stellen. Ohne „Jugend entscheidet“ hätten wir das Thema einer strukturierten, nachhaltigen Jugendbeteiligung vermutlich irgendwann ad acta gelegt. Wir hatten vorher schon versucht, Dinge wie ein Jugendparlament aufzubauen. Aber wir haben gar nicht gewusst, wie man Jugendliche wirklich anspricht, wie man solche Prozesse moderiert oder wie man nachhaltige Formate entwickelt. Darüber haben wir hier in der Verwaltung intensiv gesprochen. Hätten wir die Unterstützung durch „Jugend entscheidet“ nicht bekommen, wäre das Thema im Alltag wahrscheinlich untergegangen. Der Zugang, den das Programm mit seiner Begleitung schafft, lässt sich aus eigener Kraft kaum aufbauen. Natürlich haben wir zwischendurch auch über die zusätzliche Arbeit gestöhnt, denn das ist anspruchsvoll. Aber manchmal braucht es eben auch einen gewissen äußeren Druck, damit man Themen wirklich anpackt und nicht aus Bequemlichkeit liegen lässt. Ich würde mir wünschen, dass sich viele Kommunen bewerben. Es geht nicht darum, am Ende die meisten Projekte umzusetzen oder der Beste zu sein. Der eigentliche Wert liegt im Prozess. Ich habe in kaum einer politischen Diskussion so viel gelernt wie in diesem. Wir haben mit unserer Zukunft gesprochen – und das ist unglaublich wertvoll. Es gibt kaum einen anderen Rahmen, in dem man so intensiv mit Jugendlichen in den Austausch kommt, und ich genieße das wirklich. Ohne die Thementage, die Begleitung und das Programm wäre das so nicht möglich gewesen. 

 

 

Man spürt Ihre Begeisterung für das Thema. Woher kommt Ihre Leidenschaft für junge Menschen und Jugendbeteiligung?  

Ich habe ja selbst keine Kinder, vielleicht habe ich das für mich deshalb auch als Chance entdeckt. Ursprünglich habe ich einmal Theologie studiert, weil ich eigentlich ins Pfarramt gehen wollte. Das hat sich zwar anders entwickelt, aber junge Menschen lagen mir immer besonders am Herzen. Später habe ich viele Jahre bei der Agentur für Arbeit gearbeitet und war dort unter anderem für Jugendliche zuständig, die auf Ausbildungsplatzsuche waren. Dabei habe ich gemerkt, welche Nöte sie haben, wenn sie Orientierung suchen und an entscheidenden Wegmarken ihres Lebens stehen. Vielleicht ist genau deshalb der Wunsch geblieben, junge Menschen auf einem Stück ihres Weges zu begleiten.  

 

Das Interview führte Rena Beeg für die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

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