Historische Verantwortung. Heutiges Engegament.
Für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus
Antisemitismus bedroht jüdisches Leben und die Grundlagen einer offenen Gesellschaft. Die Hertie-Stiftung engagiert sich mit Projekten, Forschung und Förderung für Erinnerung, Aufklärung und demokratischen Zusammenhalt.
Die Geschichte der Hertie-Stiftung ist eng mit den Folgen des Nationalsozialismus verbunden. Die Gründerfamilie der Hertie-Warenhäuser wurde in den 1930er Jahren von den Nationalsozialisten verfolgt, zur Emigration gezwungen und ihr Vermögen “arisiert”. Aus dieser historischen Verantwortung heraus engagiert sich die Stiftung heute gegen Antisemitismus und für die Stärkung demokratischer Werte.
Die Hertie-Stiftung engagiert sich gegen Antisemitismus in den Bereichen Bildung und Prävention, digitale Gegenstrategien, Förderung jüdischen Lebens, Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein sowie Forschung und Analyse. Die geförderten Projekte verbinden Aufklärung, wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftlichen Dialog mit dem Ziel, antisemitischen Einstellungen und Handlungen entgegenzutreten.
Erinnerung, Forschung und gesellschaftlicher Dialog
Antisemitismus zeigt sich in unterschiedlichen Formen und gesellschaftlichen Kontexten. Die Projekte in diesem Bereich fördern historisches Wissen, unterstützen Forschung und schaffen Räume für Austausch und Verständigung.