ALTE OPER NIGHTS

Presse
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08.09.2026

Das „Urban Vibe Festival“ der Alten Oper Frankfurt und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung: Drei Abende voller musikalischer Entdeckungen, Perspektivwechsel und Begegnungen.

Die „Alte Oper Nights“ gehen in die zweite Runde – und wachsen weiter: Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr setzt die Alte Oper Frankfurt das gemeinsam mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung entwickelte Festival fort und erweitert es auf drei Abende. Von Mittwoch, 14. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober 2026, jeweils ab 19.00 Uhr, können Besucher*innen sich aus einem stilistisch breit gefächerten musikalischen Angebot und inspirierenden Talks ihr persönliches Festivalprogramm zusammenstellen.

„Urban Vibe“ lautet der gemeinsame Nenner für das Festival, das den Puls der Großstadt aufnimmt und von Dynamik, Kontrasten, Begegnungen, schneller Taktung und Energie lebt. Das Festival richtet sich an Musikinteressierte mit und ohne Klassikbezug und spricht dabei explizit auch die internationalen Communities der Stadt an; mit einem Eintrittspreis von 20 Euro pro Abend soll das Festival möglichst vielen Menschen offenstehen.

An jedem Festivalabend stehen Angebote in den verschiedenen Räumlichkeiten der Alten Oper parallel zur Wahl. In den Programmen verbinden sich unter anderem klassische Vokalmusik und Popsongs, Klangwelten von Björk und Robert Schumann oder Musik aus Westafrika und Europa miteinander. Zu Gast sind Künstler*innen und Ensembles, die für stilistische Offenheit und kreative Grenzgänge stehen – darunter das Ensemble Repercussion, der Jazzpianist Omer Klein mit seinem Sextett und der Sänger und Kora-Spieler Momi Maiga. Gleich zwei international gefeierte Akkordeonisten folgen der Einladung zum Festival: Richard Galliano stellt die Neuauflage seines 1993 veröffentlichten Albums „Viaggio“ vor, und Martynas Levickis spannt einen Bogen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Die E-Bassistin Kinga Głyk gestaltet mit ihrem Vater, dem Perkussionisten Irek Głyk, ein Programm zwischen Jazz, Funk und Fusion. Eine außergewöhnliche Verbindung aus Film und Musik entsteht zudem, wenn das sonic.art Saxophonquartett den Stummfilmklassiker „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ live mit Musik der 1920er Jahre auf vier Saxofonen vertont.

Ergänzt wird das musikalische Programm durch Talks, die von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung kuratiert werden. Ausgehend von den Stiftungsschwerpunkten „Demokratie stärken“ und „Gehirn erforschen“ eröffnen sie neue Perspektiven auf gesellschaftliche Fragen und aktuelle Debatten. Zu den Gästen zählen unter anderem die Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar und Gert Scobel, der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß sowie die Neurowissenschaftlerin Maren Urner.

Das vollständige Programm ist online unter www.alteoper.de/nights-app veröffentlicht. Die Web-App fungiert zugleich als praktischer Navigator durch das Festival mit Auswahl- und Filtermöglichkeiten.

Annette Schavan, Bundesministerin a. D. und Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, erläutert den Beitrag der Hertie-Stiftung am Festival: „Die Alte Oper Nights sind ein Festival, das musikalische Entdeckungen mit gesellschaftlichen Fragen verbindet. Die von uns kuratierten Talks sollen Denkanstöße geben, Perspektiven öffnen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen – ganz im Sinne unserer Arbeit für Demokratie und Wissenschaft.“

Auch Dr. Markus Fein, Geschäftsführer und Intendant der Alten Oper, freut sich auf drei Tage voller musikalischer Brückenschläge: „Bereits bei ihrer ersten Auflage im vergangenen Jahr haben sich unsere ‚Nights‘ als Festival mit besonderem Coolness-Faktor beim Publikum etabliert. Dadurch bestärkt, schicken wir diesmal an drei statt zwei langen Abenden Künstler*innen und Ensembles auf die Bühne, die die Genres, Epochen und Kulturen zusammendenken und uns auf ihre musikalischen Abenteuer mitnehmen. Mit diesem Programm wie auch mit dem niedrigen Eintrittspreis richten wir uns bewusst an ein breites Publikum. Dass wir den Eintritt für einen kompletten Festival-Abend bei 20 Euro halten können, verdanken wir maßgeblich der Unterstützung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – deren Rolle jedoch weit über die einer Geldgeberin hinausweist: Mit den von ihr kuratierten Talks bereichert sie die ‚Nights‘ um spannende Denkanstöße und setzt inhaltliche Impulse. Für diese enge Partnerschaft möchte ich mich an dieser Stelle einmal mehr ausdrücklich bedanken.“

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