Nicht medikamentöse MS-Therapie

Fördermittelvergabe für wissenschaftliche Projekte im Rahmen der Nicht-medikamentösen MS-Therapie

Die Hertie-Stiftung hat gemeinsam mit einem wissenschaftlichen MS-Konsortium der Pharmaindustrie (bestehend aus sechs Firmen: Bayer Vital GmbH, Biogen GmbH, Novartis Pharma GmbH, Roche Pharma AG, Sanofi-Genzyme und TEVA GmbH) Fördermittel für Forschungsprojekte zur Nicht-medikamentösen MS-Therapie ausgeschrieben. Im Fokus standen Arbeiten, die sich mit dem Einfluss von nicht-medikamentösen Faktoren auf die Erkrankung Multiple Sklerose oder ganz gezielt mit therapeutischen Effekten von Ernährung, Sport etc. auseinandersetzen.

  • Die Ausschreibung richtete sich an Wissenschaftler, die MS-Forschung betreiben.
  • Beantragt werden konnten max. 100.000 € pro Forschungsprojekt.
  • Das Thema des Antrags musste zum Spektrum der Nicht-medikamentösen MS-Therapie gehören (Ernährung, Sport, Klima, Psychologie etc.).
  • Die gesamte operative Abwicklung des Projekts, inkl. Organisation der wissenschaftlichen Begutachtung, Mittelbewilligung und Betreuung der Wissenschaftler, hat die Hertie-Stiftung übernommen.

Antragskriterien ansehen (PDF)

Geförderte Projekte 2018

Eine wissenschaftliche Jury hat aus den 20 eingegangenen Anträge zwei zur Förderung ausgewählt. Beide Forschungsprojekte werden mit jeweils 100.000 € für eine Laufzeit von zwei Jahren gefördert.

Dr. Tino Zähle

Dr. Tino Zähle, Leiter der Sektion Neuropsychologie an der Neurologie des Universitätsklinikums Magdeburg konzentriert sich in seiner Forschungsarbeit auf das Fatigue-Syndrom.

Dr. Carine Nguemeni Yonga

Dr. Carine Nguemeni Yonga von der Neurologischen Klinik des Universitäts-klinikums der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg forscht an der Verbesserung der Gangstabilität und der Reduktion des Sturzrisikos bei MS-Patienten.