Klaus J. Bade-Preis für Migrations- und Integrationsforschung
Der Klaus J. Bade-Preis für Migrations- und Integrationsforschung soll die Publikationsleistung junger Nachwuchsforschender würdigen. Er wird jährlich von der Hertie-Stiftung gestiftet und durch das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin verliehen.
- Diesjähriger Preisträger ist Dr. Valentin Feneberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Public Policy und Recht am Institut für Politikwissenschaft der Leuphana Universität Lüneburg. Die Jury hob hervor, dass Feneberg sowohl wissenschaftlich exzellente Forschung vorlegt als auch in außergewöhnlicher Weise Brücken zwischen Sozial- und Rechtswissenschaften baut. Zudem beeindruckten seine vielfältigen und wirksamen Aktivitäten im Bereich des Wissenstransfers, die weit über klassische Wissenschaftskommunikation hinausgehen. Die Direktorinnen des BIM, Aileen Edele und Pauline Endres de Oliveira, betonen: „Fenebergs Arbeiten überzeugen fachlich ebenso wie durch ihren unmittelbaren Einfluss auf rechtliche und politische Praxis.“
- 27 – das ist die Zahl der Bewerbungen für den Preis, die sich im Vergleich zum ersten Jahr der Ausschreibung verdreifacht hat!
- Das Preisgeld beträgt 7.500 Euro und steht den Preistragenden persönlich zur Verfügung.
- Efpraxia Dermitzaki, ehemalige START-Stipendiatin und jetzt Senior Manager für Bildungsformate bei der START-Stiftung, war 2025 Jury-Mitglied und hat bei der Preisverleihung die Hertie-Stiftung vor Ort mit einer kleinen Ansprache vertreten. Sie war begeistert vom Senatssaal der Humboldt-Universität, der inspirierenden Atmosphäre und fühlte sich so wohl, dass sie erst den letzten Zug nach Hause nahm.
- Die Preisverleihung anschauen: Preisverleihung 2025 — Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Das Fundament aller Grundrechte ist die Empathie. Insbesondere das Asylrecht setzt voraus, das Leid Anderer als rechtlich relevant anzuerkennen.
Valentin Feneberg, Preisträger 2025
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